-
Geldregen: So viel winkt Österreichs Eurofightern
Ansakonferenz -
Adamsen: Rapids fehlendes Puzzlestück?
Ansakonferenz -
Rapid oder LASK? Wer fährt den Hypetrain?
Ansakonferenz -
Fan-Proteste und VAR-Aufreger!
Ansakonferenz -
LASK-Traumstart: Sind die Linzer der Titelfavorit?
Ansakonferenz -
ADMIRAL Bundesliga: Die Predictions der Ansakonferenz!
Ansakonferenz -
Bundesliga 2026/27: Die große Saisonvorschau (Teil 2) I #Ansakonferenz
Ansakonferenz -
Rapid: Mehr als nur ein Hype-Train?
Ansakonferenz
NEWS
"Können sie dominieren": Rapid will Ligaphase fixieren
Dank der spielfreien Woche hatten die Hütteldorfer ausreichend Vorbereitungszeit. Als Ligaphasen-Startgeld winken mehr als drei Millionen Euro.
Auf das Entscheidungsspiel auf dem Weg in die Conference-League-Ligaphase hat sich Rapid akribisch vorbereitet.
Am Mittwoch (18:45 Uhr/im LIVE-Ticker >>>) trifft der Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga im Play-off-Rückspiel zuhause auf Heart of Midlothian, nach dem abwechslungsreichen Hinspiel-2:2 beim schottischen Vizemeister ist die Ausgangslage offen.
Dank einer spielfreien Woche konnten die Grün-Weißen von Trainer Johannes Hoff Thorup vor dem Millionenspiel ein wenig durchatmen. Erstmals in der seit einem Monat laufenden Saison hatten Hoff Thorup und Co. mehr als vier Tage Zeit, um sich auf ein Spiel vorzubereiten.
"Wir müssen unsere Qualitäten und das Selbstvertrauen aus den bisherigen Heimauftritten (vier Siege in vier Spielen, Anm.) zeigen", betonte der Rapid-Coach, der sich glücklich über die Favoritenrolle zeigte. "Ich nehme das als Kompliment, dass erwartet wird, dass wir weiterkommen."
Rapid will Hearts dominieren
Im Hinspiel hatten die Hütteldorfer nach einer 15-minütigen Schwächephase nach der Halbzeitpause die Führung aus der Hand gegeben, kämpften sich danach aber wieder zurück.
"Wir hatten schwierige Momente. Aber mit unserem Spielstil können wir sie dominieren, das haben wir schon gezeigt", war Hoff Thorup optimistisch. "Ich hoffe, dass wir das wiederholen können und vor dem Tor ein bisschen gefährlicher sind."
Tonni Adamsen erwartet erneut ein "intensives Spiel" gegen die Schotten. "Sie spielen mit viel Energie, dagegen müssen wir ankommen", sagte der Torjäger, der bei der jüngsten 8:0-Gala gegen den GAK vier Treffer erzielt hatte.
"Wir glauben alle daran, dass wir es schaffen können. Das ganze Team will in die Ligaphase." Bis auf den erkrankten Verteidiger Jonas Auer hat Hoff Thorup laut eigenen Angaben alle Spieler zur Verfügung.
Kein verpflichtendes Elfer-Training
Ein mögliches Elfmeterschießen gegen die Gäste aus Edinburgh ließ Hoff Thorup nicht trainieren. Der Däne sagte seinen Spielern allerdings, dass es eine gute Idee wäre, Elfmeter zu üben. "Du kannst deine Technik trainieren, deinen Stil", sagte der Däne und verwies auf Liverpool-Profi Dominik Szoboszlai, der jedes Mal in die gleiche Ecke schießt.
Mit dem Heimvorteil soll der entscheidende Schritt in einen europäischen Herbst gelingen. 22.000 Tickets waren am Dienstag verkauft, aus Schottland werden rund 1.000 Fans erwartet. Die letzte Auswärtsreise von Hearts nach Österreich endete vor einem Monat nicht nach Wunsch.
In Graz kassierten die Schotten, die vergangenes Wochenende ebenfalls nicht im Einsatz waren, in der Champions-League-Quali eine 0:4-Abfuhr gegen Sturm. Finanziell würde sich der Aufstieg in die Ligaphase lohnen. Als Startgeld winken 3,17 Millionen Euro, für einen Sieg gibt es 400.000 Euro, für ein Remis noch 133.000 Euro.
Ronaldo-Plakate in Wien
Für Aufsehen sorgten im Vorfeld in Wien mehrere Plakate mit der Aufschrift "Lebenssinn für Ronaldo. Grün-Weiß spendet. Mach mit!". Rapid stellte am Dienstag klar, die Plakataktion sei nicht vom Verein initiiert worden.
"Der SK Rapid kommentiert weder mögliche noch nicht mögliche Transfers oder Spekulationen sowie Gerüchte. Sollte es in diesem Bereich etwas zu vermelden geben, werden wir das wie gewohnt zum entsprechenden Zeitpunkt über unsere offiziellen Kanäle tun", wurde Sport-Geschäftsführer Markus Katzer in einer Mitteilung zitiert.
Hinter der Plakatkampagne steckt aber nicht die Hoffnung auf die Verpflichtung von Superstar Cristiano Ronaldo (41), sondern ein Spendenaufruf des Österreichischen Roten Kreuzes für Projekte in Ostafrika. Mit finanziellen Hilfspackerln soll u.a. ein Rettungsdienst in Ruanda aufgebaut werden, mit Krankenwagenfahrer Ronaldo.