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"60 years of hurt" - Englands magere Ausbeute bei Endrunden

"60 years of hurt" - Englands magere Ausbeute bei Endrunden

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Foto: IMAGO / Craig Mercer

WM 2026 - Aus im Halbfinale

Bei der WM in der USA 2026 empfangen die Engländer in Gruppe L Kroatien, Ghana und Panama. Mit sieben Punkten wird diese Auftakthürde souverän gemeistert.

Der erste wirkliche Härtetest folgt im Sechzehntelfinale gegen DR Kongo. Dort liegt die Mannschaft von Thomas Tuchel bis zur 75. Minute in Rückstand, ehe Harry Kane mit einem Doppelpack die Partie binnen elf Minuten praktisch im Alleingang dreht.

Im anschließenden Achtelfinale gewinnen dezimierte Engländer dann ein hart umkämpftes Spiel gegen Co-Gastgeber Mexiko mit 3:2.

Der nächste Gegner: Norwegen. Gegen die starken Skandinavier benötigt England 120 Minuten, um den Einzug in die nächste Runde perfekt zu machen. Erst Jude Bellingham erlöst sein Team mit seinem zweiten Treffer und sorgt für den 2:1-Sieg.

Im Halbfinale kommt es schließlich zum Duell mit dem amtierenden Weltmeister Argentinien. Anthony Gordon bringt die Mannschaft von Thomas Tuchel zunächst planmäßig in Führung. Danach zieht sich England jedoch weit zurück, setzt auf ein Abwehrbollwerk und agiert zwischenzeitlich sogar mit sechs Verteidigern.

Die defensive Ausrichtung rächt sich: Enzo Fernández und Lautaro Martínez drehen die Partie und besiegeln Englands nächstes bitteres WM-Aus. Nach dem Ausscheiden steht vor allem Thomas Tuchel in der Kritik. Englische Medien hinterfragen insbesondere seine taktische Entscheidung, nach der Führung den Fokus so stark auf die Defensive zu legen.

Am Samstag spiel England gegen Frankreich um Platz drei bei der WM 2026 (ab 23 Uhr im LIVE-Ticker).

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