Lewandowski: "Würde Tore eintauschen"

 

Polen muss bei der EURO 2020 bereits nach der Gruppenphase die Segel streichen.

War die Hoffnung nach dem hart erkämpften 1:1 gegen Spanien noch groß, das Ruder rumreißen zu können, so enttäuscht ziehen die Polen nach der 2:3-Niederlage gegen Schweden (Spielbericht >>>) letztlich von dannen.

Ein Sieg war Pflicht für Polen, um doch noch das große Ziel Achtelfinaleinzug zu erreichen. Chancen waren auch zu genüge da, ein Blitztor der Schweden zu Beginn des Spiels sowie ein Sargnagel-Tor zum Ende des Spiels fügte den Weiß-Roten jedoch die zweite Niederlage bei dieser EM - und das damit verbundene Turnier-Aus - zu.

"Wir sind traurig und enttäuscht. Vielleicht hat uns die Qualität gefehlt, wir haben allerdings alles gegeben", so ein enttäuschter Robert Lewandowski kurz nach dem Spiel.

Lewandowski: "Hatten viel Pech"

Dabei hätte ausgerechnet der Superstar das Spiel beinahe noch gedreht, kämpfte seine Mannschaft nach einem 0:2-Rückstand noch bis auf 2:2 ran. "Wir hatten viel Pech in diesem Turnier. Wir hatten viele Chancen, haben aber nicht genügend davon reingemacht. Unsere Gegner trafen dafür manchmal mit Halbchancen", so Lewandowski.

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)



Mit drei Toren ist die EURO 2020 die bislang erfolgreichste für den amtierenden Weltfußballer, der bislang noch nie mehr als ein Tor bei einem Großereignis erzielen konnte. Allerdings kann der Bayern-Star mit dieser Statistik wenig anfangen.

Lewa-Lattenkopfball? "Chaos!"

"Dass das meine beste EURO bisher ist mit drei Toren, bringt mir gar nichts. Ich würde alle diese Tore eintauschen für die Qualifikation für das Achtelfinale. Ich denke, dieses Team hat mehr verdient. Der Verdienst für alles das, was wir geleistet haben, ist zu klein", so Lewandowski.

Vor allem die Aktion in der ersten Hälfte, in der der Bayern-Stürmer das Spiel auf 1:1 ausgleichen hätte können, allerdings nur doppelt die Latte traf, wurmt den Superstar gewaltig. "Die zwei Kopfbälle an die Latte hätten drinnen sein müssen."

Eine unfassbare Aktion - auch aus Sicht von Schweden-Torhüter Robin Olsen: "Chaos. Komplettes Chaos. Chaos. Es hat sich angefühlt, als wäre er da ganz alleine gestanden. Alles, was ich gesehen habe, war, wie der Ball hin und her fliegt."

Forsberg: "Wollen jedes Spiel gewinnen"

In Schweden zeigt man sich nach dem Gruppensieg nun motiviert, vielleicht noch mehr zu erreichen.

"Wir wollen weiterkommen. Wir sind hier hergekommen, um die Gruppe zu überstehen - das haben wir geschafft. Jetzt wollen wir einfach jedes Spiel gewinnen, das vor uns liegt", so Emil Forsberg, der mittlerweile bei drei Turniertreffern hält - gleich viele wie Robert Lewandowski.


Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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