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Lyon scheitert: Fenerbahce, AEK und Viking lösen CL-Ticket

Für ÖFB-Legionär Felix Bacher und Olympique Lyon platzt der Traum von der Rückkehr in die Königsklasse.

Lyon scheitert:  Fenerbahce, AEK und Viking lösen CL-Ticket Foto: © IMAGO / PsnewZ

Die letzten Tickets für die Ligaphase der UEFA Champions League 2026/27 sind vergeben.

In den Playoff-Rückspielen am Mittwoch setzen sich Fenerbahce Istanbul, AEK Athen und Viking Stavanger durch und dürfen sich über den Einzug in die Königsklasse freuen. Die jeweiligen Verlierer müssen mit der Europa-League-Ligaphase vorliebnehmen.

Lyon verpasst Rückkehr in die Königsklasse

Besonders bitter endet der Abend für Olympique Lyon. Die Franzosen unterliegen Fenerbahce Istanbul mit 1:2 und verpassen damit nach dem 1:1 im Hinspiel die Rückkehr in die Champions League.

ÖFB-Innenverteidiger Felix Bacher verfolgt das Ausscheiden seines Klubs über die gesamte Spielzeit von der Bank.

Dabei erwischt Lyon zunächst den besseren Start. Malick Fofana zwingt Fenerbahce-Keeper Ederson bereits in der achten Minute zu einer Parade, wenig später vergibt Abner eine weitere gute Möglichkeit (16.).

Danach übernimmt allerdings Fenerbahce zunehmend das Kommando. Vedat Muriqi bringt die Türken in der 24. Minute in Führung. Nur vier Minuten später legt Fenerbahce nach: Archie Brown trifft nach einer Ecke per Kopf zum 2:0.

Nach Seitenwechsel erhöht Lyon den Druck und kommt durch Fofana in der 61. Minute zum Anschlusstreffer. Die Gastgeber schnuppern danach am Ausgleich, Fenerbahce bringt den knappen Vorsprung aber über die Zeit.

Damit ist die lange Durststrecke von Fenerbahce beendet. Die Türken waren zuletzt 2008/09 in der Champions-League-Ligaphase vertreten und scheiterten seither neunmal in der Qualifikation.

AEK macht kurzen Prozess

Deutlich souveräner löst AEK Athen das Ticket für die Ligaphase. Nach dem torlosen Hinspiel bei Levski Sofia lassen die Griechen im Rückspiel nichts anbrennen und gewinnen mit 4:0.

Luka Jovic stellt bereits in der achten Minute die Weichen auf Sieg. Der ehemalige Real-Madrid-Stürmer köpft eine Flanke von Lazaros Rota ins Netz. Nur vier Minuten später erhöht Barnabas Varga auf 2:0. Die Sofia-Abwehr wirkt völlig überfordert, was der Stürmer eiskalt ausnutzt.

Noch vor der Pause sorgt Varga für die Vorentscheidung. Der ehemalige Mattersburger schnürt nach einem Eckball per Kopf seinen Doppelpack (29.).

Nach dem Seitenwechsel macht Razvan Marin vom Elfmeterpunkt endgültig alles klar (55.). AEK steht damit erstmals seit 2018/19 wieder in der Champions-League-Ligaphase.

Viking dreht Duell mit Zagreb

Auch Viking Stavanger schafft erstmals den Sprung in die Champions League. Die Norweger drehen das Duell mit Dinamo Zagreb nach dem 2:2 im Hinspiel und gewinnen zu Hause mit 3:1.

Dabei erwischt Zagreb den besseren Start. Luka Stojkovic scheitert zunächst knapp (5.) und wenig später an Viking-Keeper Arild Östbö (9.). In der zehnten Minute fällt schließlich die verdiente Führung: Nach einer abgefälschten Flanke von Stojkovic köpft Arber Hoxha zum 1:0 ein.

Viking kommt etwas glücklich zum Ausgleich. Nach einem weiten Einwurf berührt Dinamos Scot McKenna den Ball mit der Hand. Den fälligen Elfmeter verwandelt Kapitän Zlatko Tripic in der 18. Minute frech in die Mitte.

Nach der Pause dreht Viking die Partie innerhalb weniger Minuten. Edvin Austbö hämmert den Ball von der Strafraumkante unhaltbar zum 2:1 ins Netz (48.), ehe Tobias Moi nur zwei Minuten später auf 3:1 erhöht.

Zagreb bäumt sich danach noch einmal auf, lässt aber mehrere gute Chancen liegen. Die größte Möglichkeit vergibt Ex-Rapid-Stürmer Dion Beljo in der 77. Minute.

Viking bringt den Vorsprung über die Zeit und steht damit erstmals in der Vereinsgeschichte in der Champions-League-Ligaphase. Dinamo Zagreb muss sich hingegen mit der Europa League begnügen.

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