UEFA Youth League: Jungbullen in Prag gefordert

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Nach dem souveränen Aufstieg gegen den französischen Jugendmeister Girondins Bourdeaux mit einem Gesamtscore von 5:0 wartet für den Titelverteidiger aus Salzburg nun die U19 von Sparta Prag in der Youth League.

Der tschechische Jugendmeister besiegte in der ersten Runde F91 Düdelingen aus Luxemburg in zwei Spielen klar mit 7:1.

Für die Jungbullen geht es bei der Auswärtsfahrt nach Prag auch um den Ausbau einer eindrucksvollen Serie. Elf Spiele in Folge blieb die Salzburger U19 zuletzt siegreich.

Defensive torgefährlich

Drei der fünf bisher erzielten Treffer der Salzburger gehen auf die Kappe von Defensivspielern. Luca Meisl, Matteo Meisl und Jusuf Gazibegovic waren für die Mozartstädter im Rückspiel gegen Bourdeax in Salzburg erfolgreich.

Das spiegelt auch die Standardstärke der Jungbullen wieder. Über Freistöße und Corner konnte man bisher viel Torgefahr erzeugen. Dazu kommt noch die individuelle Klasse von Akteuren wie Romano Schmid oder Dominik Szoboszlai.

Grundsätzlich ist das Salzburger Spiel aber auf Teamwork aufgebaut, das Pressing funktioniert bekanntlich nur im Kollektiv. Auch die Tore werden schön im Team aufgeteilt. Fünf Mal konnten die Bullen anschreiben, fünf Mal hieß der Torschütze anders.

Alle wieder dabei

Das sowohl offensiv wie auch defensiv so erfolgreiche Brüderduo in der Innenverteidigung, Luca und Matteo Meisl, dürfte für das Auswärtsmatch in der tschechischen Republik wieder zerissen werden. Der Grund dafür ist, dass die Sperre des im Auftaktmatch mit Rot vom Platz gestellten Mahamadou Dembélé verringert wurde.

Der 18-jährige Franzose dürfte als Sechser gesetzt sein und Gorzel wird somit wohl wieder in die Innenverteidigung zurückrutschen.

Sparta nicht zu unterschätzen

Die Prager, die letztes Jahr in der zweiten Runde der Youth League am türkischen Vertreter Altinordu scheiterten, haben auch ihre Stärke in der Offensive. Eine hohe Geschwindigkeit im Flügelspiel und ein kompaktes Auftreten wird den jungen Tschechen nachgesagt.

Salzburg-Trainer Gerhard Struber analsiert den Gegner so: "Prag ist eine sehr strukturierte Mannschaft mit viel Ordnung in ihrem Spiel. Die Tschechen agieren im Kollektiv sehr diszipliniert und haben im Zentrum sowie im Angriff bereits einige Akteure, die schon Profiluft geschnuppert haben. Wir stellen uns dieser Herausforderung in der gleichen Intensität, wie wir das auch gegen Bordeaux gemacht haben. Prag versteht es, die Räume zu verdichten, aber ich bin davon überzeugt, dass es uns gelingt, ihre Schwachstellen auszunützen, erfolgreich zu sein und uns eine gute Ausgangsposition zu verschaffen."


Textquelle: © LAOLA1.at

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