RB Salzburg ärgert sich über UEFA

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Darf er spielen oder nicht?

Das lange Warten auf eine Entscheidung bezüglich der Rotsperre von Valon Berisha (zwei Spiele) ärgert Red Bull Salzburg vor dem Hinspiel in der 3. Quali-Runde gegen HNK Rijeka.

"Noch keine Rückmeldung hat der FC Red Bull Salzburg bisher auf den Einspruch gegen die zwei-Spiele-Sperre von Valon Berisha erhalten. Der 24-jährige Mittelfeldmann wurde ja beim Auswärtsmatch gegen Hibernians FC ausgeschlossen. Zwischen der Roten Karte (11. Juli) und der Verkündung der Strafe (20. Juli) lagen allerdings neun (!) Tage, über den Einspruch gegen diese Sperre entscheidet die UEFA erst frühestens zwei Tage vor dem wichtigen Hinspiel der nächsten Runde", heißt es in einer Salzburger Aussendung.

Erst am Montagabend trudelte dann beim österreichischen Meister die ausgefertigte Urteilsbegründung ein, auf deren Basis Salzburg Einspruch erheben kann. Trotz der Kurzfristigkeit wird Salzburg wie angekündigt diesen einbringen, auch wenn die Hoffnungen auf eine Reduktion gering sind.

Salzburg ist über diesen Ablauf alles andere als happy, wird aber die 1000 Euro Beschwerdegebühr investieren. Berisha selbst lässt sich nichts anmerken, der Kosovare soll indes das Interesse von Stoke City auf sich gezogen haben, in Salzburg weiß man davon nichts.

Lazaro am Mittwoch dabei

Sicher mit dabei sein wird am Mittwoch (18:45 Uhr LIVE im LAOLA1-Ticker) Valentino Lazaro, so wie es auch Sportchef Christoph Freund angekündigt hatte.

Das wurde LAOLA1 aus dem Umfeld des Spielers, der vor einem Wechsel zu Hertha BSC Berlin steht, bestätigt.

Allerdings ist es gut möglich, dass es sein letztes Spiel für Salzburg sein wird, sollten die intensiven Gespräche zu einem Happy End für alle Beteiligten führen.

Rechtsverteidiger Stefan Lainer hatte beim 2:0 gegen den WAC nach Verletzung 15 Minuten wieder gespielt, Lazaro pausierte in Wolfsberg nach einem Schlag auf den Knöchel - eine Sicherheitsmaßnahme für das Spiel gegen Rijeka. Lazaro könnte den Vorzug erhalten.

"Individuelle Qualität"

Das sagt Trainer Marco Rose vor dem Duell: "Fakt ist, dass mit Rijeka der kroatische Titelgewinner kommt. Sie haben Dinamo Zagreb (Anm.: in der letzten Saison CL-Play-off-Gegner der Salzburger) abgelöst und sind ein sehr starker Gegner. Sie verfügen über viel individuelle Qualität, die es zu verteidigen gilt. Es ist uns klar, dass es nicht einfach wird, und wir werden versuchen, mit allem, was wir haben, erfolgreich zu sein.“

Diadie Samassekou sagt: „Ein Sieg ohne Gegentreffer wäre für uns sicher ein gutes Ergebnis. Dafür ist es aber notwendig, dass wir uns am Mittwoch voll auf unser Spiel konzentrieren und unseren Stil durchziehen. Wir wissen, dass wir gegen den kroatischen Doublegewinner antreten, es wird also alles andere als ein einfaches Spiel.“


Textquelle: © LAOLA1.at

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