RB Leipzig droht Verbot für die Champions League

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Nach aktuellem Stand würden sich RB Leipzig (2. in GER) und Red Bull Salzburg (1. in AUT) für die Champions League bzw. CL-Quali qualifizieren.

Doch ob auch beide spielen dürften, ist nach wie vor nicht gewiss.

Laut "Salzburger Nachrichten" gibt es seitens der UEFA erste Signale, dass nur ein von Red Bull unterstützter Klub in der Königsklasse mitspielen dürfte.

Sollte dieser Fall eintreten, würde das für Salzburg sprechen, da die UEFA das Team mit der besseren nationalen Platzierung präferiert.

Entscheidung erst nach Saisonende

Eine endgültige Entscheidung darüber wird von der UEFA erst nach Saisonende getroffen werden können, wenn beide Klubs ihre Nennung für einen internationalen Bewerb abgegeben haben.

Klar ist: Die UEFA schreibt in ihrem Regulativ vor, dass nicht zwei Klubs gleichzeitig in Europa spielen können, wenn sie vom selben Geldgeber oder von den gleichen Personen gesteuert werden.

Unter der Führung von Ex-Geschäftsführer Jochen Sauer, der Jurist ist (und nun bei den Bayern anheuert), wurde in den vergangenen Jahren alles auf Schiene gebracht, um die Klubs formal zu trennen. Doch alleine die Transferliste zeigt die Nähe der beiden Klubs und es gibt weitere Verflechtungen, die die UEFA bewerten muss.

Ist Leipzig nervös?

Salzburg-Sportchef Christoph Freund ist gegenüber der "SN" optimistisch: "Ich gehe davon aus, dass sowohl Leipzig als auch Salzburg in der nächsten Saison an einem internationalen Bewerb teilnehmen können."

In Leipzig seien die Verantwortlichen nervös und sollen bereits nach Lösungen suchen, berichtet die Tageszeitung weiter, sollte die UEFA Anfang Juni negativ entscheiden. Experten zufolge stehen die Chancen 50:50.

Eine Möglichkeit wäre wohl, dass Salzburg freiwillig verzichtet, was ob der offensichtlichen Prioritäten in der Welt von Red Bull alles andere als eine Überraschung wäre.

Doch das hätte weitreichende Konsequenzen und würde die ohnehin zuletzt enttäuschenden Zuschauerzahlen in der Mozartstadt wohl komplett einbrechen.

Mintzlaff meldet sich zu Wort

Indes hat sich zu Mittag RB-Vorstandsboss Oliver Mintzlaff in der "Bild" zu Wort gemeldet: "Mit Überraschung habe ich den Artikel der Salzburger Nachrichten gelesen. Glauben Sie mir, es gibt bei RB Leipzig keine Nervosität und auch die vermeintlichen Signale der UEFA gibt es nicht."

Mintzlaff weiter: "Sofern wir uns sportlich dafür qualifizieren sollten, gäbe es keinen Grund daran zu zweifeln, dass wir nächstes Jahr auch international spielen."


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Textquelle: © LAOLA1.at

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