Messi: Das Ende des Chelsea-Fluchs

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Zwischen dem FC Chelsea und dem FC Barcelona ist in der Vergangenheit schon einiges vorgefallen.

Ein Skandal blieb diesmal aus, trotzdem hatte das 1:1 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League einiges zu bieten.

Die Katalanen taten sich über weite Strecken überraschend schwer, bis ausgerechnet Lionel Messi mit dem Ausgleich für eine gute Ausgangsposition im Rückspiel sorgte.

Pikant: Es war das erste Tor von "La Pulga" gegen die Blues überhaupt im neunten Anlauf - der Chelsea-Fluch ist beendet!

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Iniesta auf Messi - das funktioniert

Erst mit dem insgesamt 30. Torschuss gegen die Engländer konnte der Argentinier die Torsperre durchbrechen.

Möglich machte dieses Tor Teamkollege Andres Iniesta, der bereits den 12. Champions-League-Treffer für den Gaucho auflegte - mehr als jeder andere Spieler bei Barcelona.

Es war ein enorm wichtiger Treffer, vor allem da es der spanische Tabellenführer in der ersten Halbzeit nicht zusammenbrachte, einen einzigen Schuss auf das gegnerische Tor abzugeben.

Chelseas Abwehrriegel hielt lange, am Ende haben die Katalenen aber das so wichtige Auswärtstor, dass die Blues im Rückspiel im Camp Nou zum Handeln zwingt.

"Die Partie hatte alles, war sehr intensiv"

Auch Iniesta war gefordert, der phasenweise ideenlosen Mannschaft, mit Akzenten zu helfen. Am Ende konnten die Gäste durchaus zufrieden abreisen.

"Die Partie hatte alles, war sehr intensiv. Wir wussten, dass es hier schwierig werden würde. Aber am Ende haben wir uns den großen Vorteil durch das Tor erarbeitet", war Iniesta zufrieden, dass das Ziel an der Stamford Bridge erreicht wurde.

Der Kapitän weiß aber: "Das Rückspiel wird sehr kompliziert. Chelsea ist eines der besten Teams in Europa mit großartigen Spielern und in der Champions League werden Fehler sofort bestraft."

Gefahr ist vor dem Rückspiel noch nicht gebannt

Trainer Ernesto Valverde erwartet ein ähnliches Spiel gegen eine sehr disziplinierte Mannschaft. Wie tief diese in Barcelona verteidigen kann, obwohl sie einen Treffer braucht, bleibt abzuwarten.

"Das Ergebnis ist für uns vorteilhaft für das Rückspiel", ist Luis Suarez zuversichtlich, obwohl er gegen Chelsea oftmals abmontiert wurde. "Ich fühle mich aber nicht alleine vorne. Wenn es so viele Spieler in der Verteidigung gibt, muss man schlau sein."

Im Rückspiel erwartet der Urugayer dadurch mehr Freiheiten: "Es war wichtig, dass wir auswärts punkten. Chelsea ist im Rückspiel gefordert und es wird mehr Platz für uns geben."

Vorsichtiger ist da schon Ivan Rakitic, schließlich habe es Chelsea geschafft, wenig nach vorne zu tun, aber trotzdem für viel Gefahr zu sorgen. Im Rückspiel ist somit noch alles möglich. Vielleicht ist auch Messi nach etwas Anlaufzeit gegen Chelsea nun auf den Tor-Geschmack gekommen.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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