Buffon vergleicht Monaco mit Barcelona

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Juventus Turin steht nach dem 2:0-Sieg im Hinspiel gegen den AS Monaco vor dem Einzug ins Finale der Champions League.

Vor dem Rückspiel in Turin (Dienstag, 20:45 Uhr im LIVE-Ticker) warnt Goalie Gianluigi Buffon aber vor den Monegassen. "Wir haben viel Respekt vor ihnen. Sie sind eine starke und spritzige Mannschaft, die einen positiven Fußball spielt. Sie haben viele gute Spieler und eine Menge Erfahrung."

"Wir wissen: Wenn wir ins Finale wollen, müssen wir eine Hürde überwinden, die genauso schwierig ist wie Barcelona."

Buffon und Co. haben in der Königsklasse beachtliche 621 Minuten keinen Gegentreffer kassiert. In seinem 150. Spiel in einem UEFA-Klubbewerb will Italiens Torhüter-Ikone diese Serie fortsetzen.

Buffons letztes großes Ziel

Für Buffon ist der Gewinn der Champions League das letzte große Ziel seiner imposanten Karriere. 2003 und 2015 hat er den Titel mit Juventus in Final-Niederlagen gegen Milan bzw. Barcelona verpasst.

Der 39-Jährige alleine sollte Garant dafür sein, dass die Juventus-Akteure das Rückspiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. Buffon verdeutlichte vor der Partie erneut, was die Champions-League-Trophäe für ihn bedeuten würde.

"Neben dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2006 wäre es mein größter Erfolg. Und das am Ende eines so langen Weges, der mit Wagemut, Hartnäckigkeit und harter Arbeit gepflastert war", sagt Buffon der UEFA-Website.

Der Star-Keeper saß am Wochenende beim 1:1 im Turiner Derby auf der Bank. Gonzalo Higuain traf erst in der 92. Minute zum Ausgleich, Juve ließ nach 33 Heimsiegen in der Serie A damit erstmals wieder zu Hause Punkte liegen. Weiter auf Kurs Richtung sechstem Meistertitel in Folge liegend, wollte Trainer Allegri dem nicht allzu viel beimessen. "Das ist normal gegen Ende der Saison."

Gegen Monaco erwartete Allegri seine noch das Triple ins Auge fassende Mannschaft hochkonzentriert. "Monaco ist ein Team mit großem Können, wir haben den Aufstieg noch nicht geschafft. Wir wollen auch das Rückspiel gewinnen", betonte der Erfolgscoach. Im Mittelfeld kann Allegri wieder auf den im Hinspiel gesperrten Sami Khedira zurückgreifen.

Monaco hofft auf frühes Tor

Monaco will im Kampf um die Endspiel-Teilnahme in Cardiff mit jugendlichem Elan und gefürchteter Offensivkraft das schier Unmögliche schaffen. "Wir müssen zuversichtlich bleiben. Wenn wir zu Beginn des Spiels treffen, könnte das alles verändern", sagte Trainer Leonardo Jardim.

Nach einer Heimniederlage mit zwei Toren Unterschied noch aufzusteigen hat in der Geschichte des Bewerbs jedoch noch keine Mannschaft geschafft.

Glänzen soll das erst 18-jährige Juwel Kylian Mbappe. 18 Tore hat der Teenager in den vergangen 20 Pflichtspielen erzielt. Im Hinspiel fand Mbappe in Buffon aber seinen Meister. "Das ist das Schöne an einer langen Karriere: Man trifft Spieler, die noch gar nicht geboren waren, als du schon einige Zeit im Profi-Geschäft warst", scherzte der Italiener über das Generationsduell.

Monaco war 2004 der bis dato letzte französische Vertreter in einem Champions-League-Finale. Geht das Projekt nun schief, dürfte es der letzte große Auftritt dieser Mannschaft gewesen sein.

Die Leistungsträger sind bei noch finanzstärkeren Topclubs im Gespräch - allen voran Mbappe. Spaniens "Marca" berichtete, dass Real Madrid im Rennen um die Dienste des Angreifers die Konkurrenz aus England (Manchester United, Manchester City) schon ausgestochen habe.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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