Sturm scheitert in CL-Qualifikation an Ajax

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Das Wunder von Graz bleibt aus! Der SK Sturm Graz unterliegt Ajax Amsterdam im Rückspiel 1:3 und scheidet somit in der 2. Qualifikationsrunde zur Champions League mit einem Gesamtscore von 1:5 aus.

Trainer Heiko Vogel nimmt zwar mehr Risiko und lässt mit Eze und Hosiner zwei Spitzen starten, bezahlt macht sich diese Variante aber nicht. Der niederländische Rekordmeister agiert von Beginn an sehr clever, Klaas-Jan Huntelaar (39., 77./Wöber-Assist) und Dusan Tadic (48.) besiegeln Sturms Ausscheiden.

Onanas Eigentor (89.), nachdem der Ball bei einem Rückpass unglücklich vor ihm aufspringt, ist nur mehr Ergebniskosmetik.

Bei Ajax darf diesmal auch Maximilian Wöber mitmachen, nachdem er vergangene Woche die komplette Spielzeit auf der Ersatzbank verbrachte. Der Ex-Rapidler kommt in der 75. Minute für Carel Eiting und bedient nur zwei Minuten später Huntelaar, der vor Jörg Siebenhandl dann eiskalt bleibt, mustergültig mit einem Pass in die Tiefe.

Die besten Gelegenheiten für die "Blackies" vergeben Pink und Lovric innerhalb weniger Momente kurz nach dem 0:2.

Sturm Graz trifft nun in der 3. Runde der Europa-League-Qualifikation auf den Sieger des Duells FC Dundalk (Irland) gegen AEK Larnaca (Zypern). Das Hinspiel endete mit einem 0:0, das Rückspiel steigt am Donnerstag in Zypern.

Ajax bekommt es in der nächsten CL-Qualirunde mit Standard Lüttich zu tun.

Aufstieg nie in Reichweite

Von der erhofften Sensation nach dem 0:2 im ersten Duell war Sturm meilenweit entfernt. Ajax übernahm von Beginn an das Kommando und wurde erstmals in der fünften Minute gefährlich, als Dario Maresic bei einem Tadic-Schupfer dazwischengrätschte. Fünf Minuten später fand Huntelaar in Jörg Siebenhandl seinen Meister.

Der Grazer Goalie rettete in der 27. Minute neuerlich vor dem einschussbereiten Huntelaar, musste sich dem Ex-Schalke-Goalgetter dann aber in der 39. Minute doch geschlagen geben.

Nach einer Flanke von David Neres nahm sich Huntelaar den Ball im Sechzehner mit der Brust herunter und traf den anschließenden Volley zwar nicht optimal, doch gut genug, um den Ball im langen Eck zu versenken.

Spätestens mit diesem Tor war es um die letzten Aufstiegshoffnungen des Vizemeisters geschehen, allerdings war Sturm schon davor gegen die technisch haushoch überlegenen Niederländer nie richtig in die Gänge gekommen. Die einzige nennenswerte Torannäherung der Grazer vor dem 0:1 war ein Schlenzer von Stefan Hierländer deutlich über das Tor (24.), bei einem Weitschuss des ÖFB-Internationalen in der 45. Minute musste immerhin Tormann Onana eingreifen. Kurz davor hatte Siebenhandl vielversprechende Gelegenheiten von Neres und Huntelaar vereitelt.

Die besten Bilder des Rückspiels Sturm gegen Ajax:

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Kalte Dusche nach der Pause

Knapp zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff fischte der Sturm-Keeper jedoch wieder das Spielgerät aus dem Netz. Nach einem Stanglpass von Noussair Mazraoui hatte Tadic keine Mühe, den Ball vom Fünfer im Tor unterzubringen.

Die Gastgeber antworteten in der 50. Minute mit ihrer besten Chance im gesamten Spiel - nach Vorlage von Emeka Eze schoss der eingewechselte Markus Pink Goalie Onana aus kurzer Distanz an, wenige Sekunden danach donnerte Sandi Lovric den Ball weit neben das Ajax-Gehäuse.

Wöbers großer Auftritt

In der Folge sahen die über 15.000 Zuschauer in der ausverkauften Merkur-Arena eine Partie mit Testspiel-Charakter für die Niederländer, bei denen Maximilian Wöber in der 75. Minute eingetauscht wurde. Rund zwei Minuten auf dem Platz, spielte der Ex-Rapidler einen Idealpass auf Huntelaar, der sich die Gelegenheit auf einen Doppelpack nicht entgehen ließ. Ein kurioses Eigentor von Onana, der einen Rückpass von Matthijs de Ligt ins eigene Tor lenkte, bedeutete nur noch Resultatskosmetik (89.).

Dem niederländischen Rekordmeister gelang damit nach dem Ausscheiden gegen Salzburg und Rapid wieder ein Aufstieg gegen eine österreichische Mannschaft. Sturm hingegen muss nun weiter auf die insgesamt vierte Champions-League-Teilnahme, die erste seit 2000/01, warten.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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