"Mr. Europa League" genießt Champions League
Emery, der dreimal mit Sevilla und einmal mit Villarreal die Europa League gewinnen konnte, legt mit dem Einzug in die Runde der letzten Acht auch ein persönliches Trauma ab.
Für den Spanier war bei dessen vorigen Stationen bei Valencia, Sevilla und Paris Saint-Germain immer spätestens im Achtelfinale Schluss.
"Ich liebe die Europa League, ich habe diesem Bewerb viel zu verdanken, aber jetzt will ich die Champions League genießen", sagt der 50-Jährige.
Die harten Momente in der "Königsklasse" bei seinen vorigen Stationen trage Emery noch immer mit sich herum, sie dienten dem Spanier allerdings als wichtige Lektionen, auch für dessen Tätigkeit mit Villarreal.
"Das war ein schönes K.o.-Duell, um zu sehen, dass wir wettbewerbsfähig sind und ob wir einen Favoriten eliminieren können", so der Spanier, dem das mit seiner Truppe gelungen ist.
Emerys Aussagen im VIDEO:
(Text wird unterhalb fortgesetzt)
Ausgelassene Stimmung bei Spielern
Emerys Kicker feierten den Triumph über den italienischen Spitzenklub im Anschluss ausgiebig. In der Kabine gab es nach dem Spiel kein Halten mehr.
"Ich versuche, mit diesen Spielern spezielle Momente zu erleben und sie zu genießen. Dafür müssen wir aber vor allem hart arbeiten, das ist dem Team bewusst", beruft sich der Spanier auf die Arbeitsmoral seiner Truppe.
Am Freitag wird Villarreal erfahren, wer der Gegner in der nächsten Runde sein wird.
Ein Wunschlos für das erste Viertelfinale seit 2009 gibt es jedoch nicht. "Wir werden eine Top-Mannschaft zugelost bekommen, so wie diese Mannschaft", so Emery mit Verweis auf die eliminierten Italiener.
Mit Atletico Madrid, Bayern München, Benfica, Chelsea, Liverpool, Manchester City oder Real Madrid als mögliche Gegner wird es jedenfalls der von Emery prophezeite Kracher werden.
VIDEO: So feiern die Villarreal-Kicker