Real Madrid souverän im Viertelfinale

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Real Madrid zieht mit einem 2:1-Sieg bei Paris Saint-Germain zum achten Mal in Folge ins Viertelfinale der Champions League ein.

Den "Königlichen" präsentieren im Prinzenpark eine enorm starke Defensiv-Leistung und setzen in der Offensive immer wieder Nadelstiche.

PSG ist der Ausfall von Neymar deutlich anzumerken, die Franzosen präsentieren sich lange ideenlos und beißen sich an einer enorm stabilen Madrider Abwehr ein ums andere Mal die Zähne aus.

In der 51. Minute münzt Real die Überlegenheit in ein Tor um: Asensio bedient Vazquez mustergültig, der flankt zur zweiten Stange, wo Cristiano Ronaldo lauert und wuchtig zu seinem zwölften Treffer im laufenden Bewerb einköpft.

PSG schmeißt daraufhin die Nerven weg und schwächt sich in Form von Gelb-Rot für Marco Verratti selbst, kommt nach einer Flipper-Kugel, die über Cavanis Knie im Tor landet aber zum Ausgleich (70.).

Real gibt sich davon aber wenig schockiert und erzielt durch einen abgefälschten Casemiro-Abschluss doch noch den verdienten Siegestreffer (80.).

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Einer der Matchwinner für Real in Paris war einmal mehr Cristiano Ronaldo. Der Portugiese, der schon im Hinspiel zweimal gescort hatte, erzielte in der 51. Minute per Kopf das erste Tor der Madrilenen und hat damit in allen acht Partien in dieser "Königsklasse"-Spielzeit getroffen. PSG gelang durch Cavani in der 70. Minute der Ausgleich, ehe Casemiro in der 80. Minute für den Endstand sorgte.

Die Spanier hatten ihren Matchplan überraschend defensiv angelegt. Die erst kürzlich aus einer Verletzungspause zurückgekehrten Luka Modric und Toni Kroos saßen zunächst ebenso nur auf der Bank wie Gareth Bale, dafür setzte Coach Zinedine Zidane mit Casemiro und Mateo Kovacic auf zwei defensive Mittelfeldspieler vor der Viererkette.

Diese Maßnahme sollte sich bezahlt machen. Paris fand ohne den verletzten Neymar keine Mittel gegen die tief stehenden Gäste und war dafür in der Defensive anfällig. In der 18. Minute musste sich PSG-Goalie Alphonse Areola bei einem Schuss von Sergio Ramos erstmals auszeichnen. 20 Minuten später verpasste Dani Alves einen weiten Pass auf Karim Benzema - der Franzose zog allein Richtung Paris-Tor, scheiterte aber an Areola.

Die Hausherren wurden erst kurz vor der Pause halbwegs gefährlich. In der 41. Minute fing Real-Keeper Keylor Navas eine von Angel di Maria auf Edinson Cavani gedachte Hereingabe ab, zwei Minuten später parierte Navas einen Schuss von Kylian Mbappe.

Erster Aufreger nach dem Seitenwechsel war in der 50. Minute ein Kopfball von Ronaldo, der nur relativ knapp sein Ziel verfehlte. Eine Minute später jedoch schlug der 33-Jährige zu: Nach einem Fehler von Alves kam der Ball über Umwege zu Lucas Vazquez, dessen Maßflanke verwertete Ronaldo aus kurzer Distanz per Kopf.

Danach mühten sich die Gastgeber vergeblich, doch noch die Wende herbeizuführen, mehr als Halbchancen wie etwa ein von Navas abgewehrter Cavani-Versuch (58.) schauten aber vorerst nicht heraus. Spätestens nach Gelb-Rot für Marco Verratti in der 66. Minute war es um die Hoffnungen der Pariser geschehen. Auch der etwas kuriose Ausgleich - nach einem Kopfball von Casemiro sprang das Spielgerät von Cavanis Oberschenkel ins Tor (70.) - änderte daran nichts mehr.

Für die endgültige Entscheidung sorgte Casemiro in der 80. Minute mit einem abgefälschten Schuss. Bereits 15 Minuten davor hatte Marco Asensio für Real nur die Außenstange getroffen. Auch Schüsse von Vazquez (82.) und Ronaldo (83.) landeten am Aluminium.

Damit hieß für den aus Katar finanzierten überlegenen französischen Tabellenführer wie im Vorjahr gegen den FC Barcelona bereits im Achtelfinale der Champions League Abschied abnehmen. Die "Königlichen" hingegen stehen zum achten Mal in Folge in der Runde der letzten acht.

Textquelle: © LAOLA1.at

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