Pep Guardiolas "Klopp-Trauma"

Aufmacherbild Foto: © getty
 

Jürgen Klopp hat es schon wieder getan. Der Deutsche und der FC Liverpool besiegen Guardiolas Manchester City auch im Rückspiel des Champions-League-Viertelfinales mit 2:1.

Die Mannschaft des Katalanen darf durchaus als Lieblingsgegner der "Reds" bezeichnet werden. Liverpool konnte drei der vier Saisonspiele gegen den designierten englischen Meister gewinnen. Ein Novum für eine von Pep Guardiola trainierte Mannschaft.

Dass "Klopp-Mannschaften" Guardiola nicht liegen ist bekannt. Von 14 Pflichtspielen verlor der 47-Jährige acht.

Guardiola traut Liverpool Größeres zu

Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gratuliert Guardiola zuerst dem Gegner: "Gratulation an Liverpool. Sie sind eine tolle Mannschaft und haben einen Top-Trainer. Ich würde sagen, dass sie es verdienen würden, im Finale zu stehen."

Doch auch an seine eigene Mannschaft richtet der Katalane Glückwünsche: "Gratulation auch an meine Mannschaft, sie haben einen großartigen Bewerb gespielt. Sie haben sich sehr gut geschlagen, so weit zu kommen."

Guardiola lenkt jetzt den Blick auf andere Aufgaben: "Jetzt müssen wir uns auf die Premier League konzentrieren". Manchester City führt diese deutlich mit 13 Punkten Vorsprung an.

Aberkanntes Tor schmerzt Guardiola

Die erste Halbzeit war bis zum aberkannten Tor ganz nach dem Geschmack des Katalanen. "Wir haben in der ersten Hälfte absolut alles gemacht. Wir haben Chancen kreiert, obwohl das nicht einfach ist, wenn sie elf Spieler hinten haben", analysiert Guardiola die ersten 45 Minuten.

Die zweite Halbzeit sah Guardiola nur von der Tribüne aus. In der Halbzeitpause hatte dieser sich mit Schiedsrichter Antionio Mateu Lahoz angelegt. Die beiden Iberer haben eine Vorgeschichte: Mateu Lahoz enthielt Manchester City im vergangenen Jahr gegen den AS Monaco einen Elfmeter vor. Damals wie heute scheiterten die "Citizens" in der Runde der besten Acht.

"Ich hab dem Schiedsrichter gesagt 'Es war ein Tor', er hat mir gesagt, dass das keines war und das war's dann schon", sagt Guardiola nach dem Spiel.

Doch auch einen Seitenhieb gegen Mateu Lahoz hat Guariola parat: "Der Schiedsrichter ist ein spezieller Typ, er ist gerne anders. Er entscheidet immer das Gegenteil von dem was die Leute sehen."

Bleibt zu hoffen, dass Guardiola und Mateu Lahoz in der nächsten Saison nicht wieder aufeinander treffen.

Textquelle: © LAOLA1.at

UCL: AS Roma wirft Barcelona im Viertelfinale raus

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare