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Wöber: Beitrag nur als Analyst

Der ÖFB-Legionär im Diensten von Ajax hat nur eine kleine Chance auf einen Einsatz gegen Sturm.

Wöber: Beitrag nur als Analyst Foto: © GEPA

Der 2:0-Vorsprung aus dem Hinspiel gegen Sturm Graz lässt Ajax Amsterdam jeden Grund, optimistisch in das Rückspiel der 2. Runde der Champions-League-Qualifikation (Mi., ab 20:30 Uhr im LIVE-Ticker) zu gehen. Aber der Trainer ist gewarnt.

"Wir haben einen Heimsieg ohne Gegentor, aber der Gegner wird morgen sehr ehrgeizig sein", sagt Erik ten Hag. "Es kann eine heiße Sache werden, im Fußball kann alles geschehen. Sturm wird ein anderes Gesicht als in Amsterdam zeigen und mit mehr Risiko spielen", ist er überzeugt.

Gleichzeitig stellt er jedoch klar: "Ich habe ein sehr gutes Gefühl. Unser Ziel ist die Champions League."

Einer der Neuzugänge mit von der Partie?

Ob er diesmal den einen oder anderen der fünf Neuzugänge von Beginn weg aufbietet, will Ten Hag nicht beantworten. Stürmer Dusan Tadic hat die besten Karten dafür, auch Daley Blind ist eine Option in der Innenverteidigung.

Blind ist um 16 Millionen Euro von Manchester United zurückgeholt werden und ein Konkurrent von Österreichs Teamspieler Maximilian Wöber.

Wöber wird wohl wie im Hinspiel nur Ersatz sein, der 20-Jährige schätzt seine Situation nüchtern ein. "Mit Blind können jetzt vier Leute in der Innenverteidigung spielen. Wenn die Chance kommt, werde ich sie natürlich nützen", meint er.

Der ÖFB-Teamspieler spricht ebenfalls mit einer Mischung aus Optimismus und Vorsicht über die anstehende Aufgabe. "Wir haben eine sehr gute Ausgangsposition, wollen am Anfang die Null halten und möglichst ein Auswärtstor erzielen. Aber die Sache ist noch auf keinen Fall gegessen", so Wöber.

Im Hinspiel durfte der ehemalige Rapid-Verteidiger auf dem Rasen nicht mithelfen, dafür aber als Sturm-Experte im Vorfeld. "Ich habe nach dem Abschlusstraining an den Trainer Informationen über Sturm weitergegeben, über Spieler, die ich gut kenne. Und am Matchtag habe ich die Aufstellung von Sturm ein wenig analysiert", erzählt er.

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