Ried jubelt über Derby-Sieg gegen den LASK

 

Die SV Ried gewinnt am Derby-Sonntag in der ADMIRAL Bundesliga das Oberösterreich-Duell gegen den LASK mit 1:0. Damit klettern die Wikinger am 6. Spieltag sogar auf Rang drei, die Sorgen beim LASK werden immer größer.

Der LASK startet gut in die Partie und vergibt durch einen Kopfball von Keito Nakamura (6. Minute) und einen Schuss von Thomas Goiginger (8.) die ersten guten Gelegenheiten. In Führung gehen aber die Innviertler. Nach einer Ecke steigt Constantin Reiner am höchsten und köpft wuchtig zur überraschenden Führung ein (17.).

Am Geschehen ändert das wenig, der LASK drückt, beißt sich aber ein ums andere Mal an der Rieder Defensive die Zähne aus.

Halbzeit zwei beginnt mit einem Freistoß-Festival für die Gäste. Aber weder Goiginger noch Peter Michorl können den Ball aus bester Position im Rieder Kasten unterbringen.

Die beste Chance auf den Ausgleich vergibt der Südkoreaner Hyun-Seok Hong, der mit einem Flugkopfball an Matchwinner Reiner auf der Linie scheitert (77.). In der 84. Minute vergibt Joker Marko Raguz freistehend vor dem starken Ried-Keeper Samuel Sahin-Radlinger die letzte Chance.

Während die Innviertler (zehn Punkte) über einen tollen Saisonstart jubeln, wackelt der Stuhl von LASK-Trainer Dominik Thalhammer mittlerweile bedenklich. Rang acht mit nur sechs Punkten aus ebensovielen Spielen genügt den Ansprüchen keineswegs.

LASK vernebelt, Ried trifft

Von Beginn weg bestimmte die Mannschaft von Dominik Thalhammer das Spielgeschehen und hatten früh die ganz große Chance auf die Führung, doch Keito Nakamura setzte unbedrängt einen Kopfball aus sieben Metern neben das Tor (6.).

Nachdem es Thomas Goiginger (7.) und Mamoudou Karamoko (15.) auch nicht besser machten, kam Ried erstmals gefährlich in den LASK-Strafraum - und traf. Constantin Reiner scorte nach einem Eckball per Kopf (17.). Ried schaffte es danach besser, die Linzer Bemühungen früher zu entschärfen, den Rest erledigte Torhüter Samuel Sahin-Radlinger. In einem Konter vergab Seifedin Chabbi sogar die Chance zum 2:0 (41.).

Reiner wird zum Matchwinner

In der zweiten Hälfte spielte der LASK fast nur auf ein Tor, aber lange ohne zündende Idee, wie das Rieder Abwehrbollwerk geknackt werden könnte. Im Finish wurden die Athletiker aber doch gefährlich. Ein Hong-Kopfball wurde von Reiner auf der Linie für den bereits geschlagenen Sahin-Radlinger abgewehrt (77.), Karamoko schoss über das Tor (79.), Raguz scheiterte ebenfalls (84., 87.). Auf der anderen Seite vergab Marcel Ziegl die einzige Chance in der zweiten Hälfte (85.).

Damit blieben die Linzer nach jeweils nur einem Treffer in den bisherigen fünf Runden erstmals in dieser Saison ohne Torerfolg. Die Rieder schafften kaum mehr Entlastungsangriffe, feierten aber nach zwei 0:3-Niederlagen in der vergangenen Saison ihren ersten Derby-Sieg seit dem Aufstieg.

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