Wieder kein Sieg für die WSG Tirol gegen Admira

 

Die WSG Tirol muss sich in der 19. Bundesliga-Runde mit einem 1:1 beim FC Admira begnügen.

In der Südstadt entwickelt sich ein offenes Spiel mit viel Kampf. Rogelj vergibt die Topchance für die Gäste, das erste Tor fällt dann in Minute 41: Roman Kerschbaum trifft aus der Drehung.

Auch nach der Pause ist die Partie sehr intensiv, die offensive Durchschlagskraft fehlt aber auf beiden Seiten. Dennoch kommen die Tiroler noch zum Ausgleich, Renny Smith knallt den Ball unter die Latte (84.).

Mit nun 13 Zählern bleiben die Südstädter auf Rang Elf, die WSG (25) steht weiter auf dem sechsten Platz.

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Rogelj vergeigt

Als "Sehnsuchtsziel" hatte WSG-Trainer Thomas Silberberger das Erreichen der Meistergruppe ausgegeben, der Kurs stimmt nach wie vor. Er verzichtete auf Änderungen in der Startaufstellung, Admira-Coach Damir Buric setzte ebenso auf dieselbe Elf wie in der vergangenen Runde, stellte aber wieder auf eine 4-2-3-1 Formation um. Die Erholungsphase der Tiroler vor dem Match der 19. Runde war kürzer, war doch am Dienstag das Nachtragsspiel gegen Hartberg zu absolvieren gewesen.

Die Hausherren stellten sich gleich in der zweiten Spielminute mit einem ersten Torschuss vor, der Abschluss von Dominik Starkl bereitete WSG-Goalie Ferdinand Oswald aber keine Probleme. In Sachen Offensivarbeit nahmen dann eher die Wattener das Heft in die Hand. Ein weiter Ball aus der eigenen Hälfte von David Gugganig auf Nikolai Baden Frederiksen (10.) und ein Fehlschuss von Rieder (14.) waren noch mäßig gefährlich. Eine hundertprozentige Torchance ließ dann aber Zan Rogelj in der 18. Minute liegen, der von Florian Rieder bedient alleine vor dem Tor aus nächster Nähe drüber schoss.

Kerschbaum trifft

Die ausgelassene Riesenchance sollte sich rächen, in der Folge kehrte auf der Gegenseite wieder mehr Betrieb ein. Nach einer von Bauer verlängerten Ecke kam Kerschbaum noch knapp nicht zum Abschluss (21.). Kurz vor der Pause erzielte der Mittelfeldspieler dann aber nach einer chancenarmen Phase die Führung. Aus einer Freistoßsituation in der 41. Minute heraus spielte Starkl den Ball in die Tiefe zu Kerschbaum, der trocken netzte. Nur zwei Minuten später hatte der Schütze zum 1:0 auch noch die Chance nachzulegen, Oswald hielt die Wattener aber mit einer Spitzenparade im Spiel.

Die Tiroler kamen etwas druckvoller aus der Pause, konnten daraus aber kaum Chancen generieren. Rogelj ließ eine erste Gelegenheit in der 53. Minute aus. Bei einem Torschuss von Baden Frederiksen hatte Sebastian Bauer ein Bein dazwischen (68.). Gefahr ging schließlich auch noch von einem Kopfball des eingewechselten Tobias Anselm aus, der knapp rechts am Tor vorbei ging (76.). In der 84. Minute wurden die Tiroler dann allerdings für ihre Offensivbemühungen belohnt: Der kurz davor ins Spiel gekommene Smith glich aus. In einer hitzigen Schlussphase wurden zwei Treffer der WSG Tirol von Schiedsrichter Stefan Ebner nicht gegeben.

Textquelle: © APA Zum Seitenanfang »

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