WSG Tirol überrascht beim LASK

 

Die WSG Tirol feiert in der 13. Runde der Bundesliga zum Start ins Frühjahr einen weiteren Überraschungserfolg und gewinnt auswärts beim LASK mit 4:2.

Von Beginn weg entwickelt sich in Pasching ein hochintensives Spiel. Der LASK hat mehr Ballbesitz, zu den besseren Chancen kommen aber die Gäste.

Den Torreigen eröffnet Peter Michorl in der 25. Spielminute, er schaltet am schnellsten und trifft mit rechts in lange Eck. Danach geht es rund: Durch Gugganig (29.) und zweimal Nikolai Baden Frederiksen (37., 42.) drehen die Wattener das Spiel.

Damit nicht genug, noch vor der Pause kann James Holland per Weitschuss wieder verkürzen (44.).

Nach Seitenwechsel dominieren die Linzer klar das Geschehen, schaffen es aber nicht, den Ausgleich zu erzielen. So bekommt Kelvin Yeboah nach einem Foul von Rene Renner an Frederiksen die Chance, die Führung der Wattener auszubauen. Vom Elfmeterpunkt lässt er sich diese nicht entgehen (71.).

Der LASK versucht alles, findet aber nicht mehr zurück in die Spur. Somit verpasst die Thalhammer-Elf den Anschluss an die Tabellenspitze und bleibt Vierter. Die WSG schiebt sich mit 20 Punkten auf Rang Fünf.

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Vier Zähler beträgt der Rückstand des LASK auf Leader Red Bull Salzburg. Vier Punkte sind es auch, die die Tiroler vom LASK entfernt sind. Die Linzer gaben im siebenten Anlauf erstmals Punkte in einem Heimspiel ab, es war die insgesamt dritte Saisonniederlage.

Fünf Tore vor der Pause

Nach einer Schweigeminute für den verstorbenen Unternehmer Gernot Langes-Swarovski legten die Gäste einen äußert couragierten Auftritt ein. Nach nicht einmal zwei Minuten hatte Raffael Behounek bei einem Latten-Kopfball Pech, bei dessen Nach-Kopfball war Alexander Schlager auf dem Posten. Ein Freistoß von Florian Rieder ging nur knapp am langen Eck vorbei (18.), zudem scheiterte Frederiksen am LASK-Tormann (21.).

Der LASK schoss erst in der 25. Minute erstmals aufs Tor und da zappelte der Ball gleich im Netz. Nach Ranftl-Vorarbeit erzielte Michorl aus elf Metern sein erstes Saisontor. Die Gäste zeigten sich davon unbeeindruckt, traten weiter beherzt auf und wurden dafür belohnt. Nach einem Frederiksen-Eckball stieg Gugganig am Höchsten und köpfelte via Unterkante der Latte ein. Den zweiten Gegentreffer schossen sich die Hausherren dann quasi selbst. Schlager übersah bei einem Abschlagversuch Yeboah, dessen Zuspiel Frederiksen ins leere Tor beförderte.

Vier Minuten später machte der Däne seinen Doppelpack perfekt, wieder hatte er nach Yeboah-Vorarbeit keine Mühe in der Mitte zu vollenden. Yeboah war im Rahmen der Aktion gerade von einer Behandlungspause zurück aufs Feld gekommen und hatte dann Jewhen Tscheberko stehen lassen. Den Linzern gelang aber postwendend der Anschlusstreffer, Holland traf nach Goiginger-Hereingabe aus rund 20 Metern ins lange Eck.

Dominanz reicht nicht

Nach Wiederbeginn erhöhten die Gastgeber deutlich den Druck, Ferdinand Oswald macht allerdings Chancen von Andreas Gruber (47.) und Johannes Eggestein (65.) zunichte. Auf der anderen Seite machten die Tiroler alles klar. Nach Foul von Renner an Frederiksen im Strafraum, gab sich Yeboah vom Elfmeterpunkt keine Blöße. Die WSG ist damit nach dem Heim-1:1 im direkten Duell mit dem LASK in dieser Saison noch unbesiegt. Die Truppe von Coach Thomas Silberberger untermauerte ihre Auswärtsstärke, vier der sechs Siege wurden in der Fremde geholt. Am Mittwoch geht es zu Hause gegen Altach, der LASK ist beim WAC zu Gast.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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