LASK verpasst mit Remis bei Austria Winterkrone

 

Das letzte Bundesliga-Spiel vor der Winterpause bringt ein 1:1 zwischen der Wiener Austria und dem LASK. Die Oberösterreicher verpassen mit dem Unentschieden am zwölften Spieltag die Winterkrone.

Der Favorit aus Linz kommt gut ins Spiel und findet durch den zuletzt so treffsicheren Eggestein die erste gute Gelegenheit vor (11.). Doch nach schnellem Konter zieht Pichler von außen zur Mitte und bezwingt Schlager (13.) zur überraschenden Austria-Führung.

Die Linzer tun sich in weiterer Folge schwer, gefährlich zu werden, kommen durch einen herrlichen Goiginger-Schlenzer aber zum Ausgleich (22.)

In einer zerfahrenen zweiten Hälfte muss erst Wimmer verletzungsbedingt vom Platz (53.). Dann findet der eingewechselte Sarkaria eine gute Chance auf die violette Führung vor (62.). Die Linzer wirken müde, und werden selten vor dem Kasten von Patrick Pentz gefährlich.

In der Schlussphase will der LASK den Sieg erzwingen, die Austria ist platt und kann sich bei Pentz bedanken, der zunächst stark gegen Reiter (80.) und Wiesinger (81.) pariert und schließlich für die entscheidende Aktion sorgt.

In der siebten Minute der Nachspielzeit bringt Alexander Grünwald Gernot Trauner im Strafraum zu Fall. Es gibt Rot für den Austrianer und Elfmeter für den LASK. Rene Renner tritt an, doch Pentz errät die Ecke und sichert der Austria so den Punkt (90.+8).

Mit dem Remis verpassen die Linzer den Sprung an die Tabellenspitze. Die Thalhammer-Elf beendet das Spieljahr 2020 mit 24 Punkten auf Position drei. Die Austria erkämpft sich einen Punkt, bleibt mit elf Punkten aber am enttäuschenden zehnten Platz.

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Veränderungen in Startfelf auf beiden Seiten

Stöger nahm gegenüber der 2:3-Niederlage beim WAC gleich vier Änderungen vor. Vorne stürmten Pichler und Dominik Fitz anstelle von Alon Turgeman und Christoph Monschein, der aufgrund einer zu Hause zugezogenen Schnittwunde am Rist passen musste.

Im Mittelfeld-Zentrum rückte Thomas Ebner für Alexander Grünwald ins Team, in der Abwehr setzte Austrias Coach mit Christoph Schösswendter auf Routine. Der 32-Jährige wurde Johannes Handl vorgezogen und kam zu seinem ersten Startelf-Einsatz im Dress der "Veilchen". Bei den Linzern fehlten der erkrankte Andreas Gruber und der am Oberschenkel angeschlagene James Holland.

Traumtor von Goiginger

Nach einer Gedenkminute für den verstorbenen Ex-ÖFB-Teamchefs Otto Baric nahm die Partie grundsätzlich den erwarteten Lauf. Die Oberösterreicher hatten deutlich mehr Ballbesitz, diktierten das Geschehen und ließen das Leder gut laufen, die Wiener lauerten auf Konter.

Der erste davon führte gleich zur überraschenden Führung der Heimischen. Pichler ließ Mads Emil Madsen mit einem Haken aussteigen und traf mit links überlegt ins lange Eck. Der Torschütze stand gleich darauf auch auf der anderen Seite im Mittelpunkt, rettete bei einer Goiginger-Hereingabe für die Wiener per Kopf auf der Linie (15.).

Sieben Minuten später belohnten sich die Linzer für ihren Aufwand, ihnen stand dabei aber auch das nötige Glück zur Seite. Georg Teigl spielte den Ball mit der Ferse, rutschte danach aus, und lieferte damit unbeabsichtigt eine Idealvorlage für Goiginger, der aus seitlicher Position von knapp innerhalb des Strafraums sehenswert ins Kreuzeck traf. Pentz war machtlos. Sonst musste der Austria-Goalie vor der Pause aber nicht mehr eingreifen, die Gäste taten sich beim Herausarbeiten von Topchancen schwer.

Pentz rettet die Stöger-Elf

Nach Wiederbeginn änderte sich am Spielgeschehen wenig, die Linzer drückten auf den Führungstreffer. Gernot Trauner und Goiginger ließen eine Doppelchance ungenützt (52.), Reinhold Ranftl zielte am langen Eck vorbei (58.) und Renner verzog nach Zwierschitz-Fehler aus guter Position (60.). Drei Minuten später hätte beinahe der kurz vor eingewechselte Manprit Sarkaria den Spielverlauf auf den Kopf gestellt, schoss aber daneben.

Sonst dominierten weiter die Gäste, Dominik Reiter (80.) und Philipp Wiesinger (81.) fanden ihren Meister in Pentz. Doch auch die Austria, bei der Patrick Wimmer mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ausschied, versuchte in einem packenden Finish noch einmal Akzente zu setzen.

Teigl enteilte der Linzer Abwehr, verfehlte aber das Tor (83.). In der Nachspielzeit wurde es noch einmal richtig turbulent. "Joker" Grünwald zog Trauner bei einem Eggestein-Freistoß im Strafraum am Trikot nieder und wurde mit der Ampelkarte auch ausgeschlossen, Renner ließ sich die Elfmeterchance allerdings entgehen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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