Sturm nimmt FAK im Schlager auseinander

 

Der SK Sturm Graz feiert am 10. Spieltag der österreichischen Bundesliga einen 4:0-Auswärtssieg im Schlager gegen die Wiener Austria.

In einer über weite Strecken ausgeglichenen ersten Halbzeit findet die Austria zu Beginn durch Patrick Wimmer die beste Chance vor, Jörg Siebenhandl kratzt seinen Kopfball jedoch von der Linie.

Sturm hat in den ersten 45 Minuten aber doch etwas mehr vom Spiel. Kurz vor dem Pausenpfiff gehen die Grazer dann auch durch den ersten Bundesliga-Treffer von David Nemeth, der nach einer Ecke abstaubt, in Führung (40.).

Die Veilchen starten gut in den zweiten Durchgang, müssen dann aber mit dem Ausschluss von Dominik Fitz, der nach einem späten Einsteigen gegen Jakob Jantscher glatt Rot sieht (69.) einen großen Rückschlag verdauen.

Sturm macht im Gegenzug den Deckel auf die Partie drauf. Erst trifft Otar Kiteishvili nach einer Hereingabe von Jakob Jantscher (70.), dann trifft der Georgier nach tollem Solo und doppeltem Stangenschuss (74.). In der Schlussphase legt Bekim Balaj einen vierten Treffer nach (90+3.).

Die Austria liegt nach zehn Runden mit zehn Punkten auf dem achten Rang. Sturm, das ein Spiel weniger vorzuweisen hat, liegt mit 18 Zählern auf Platz vier.

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Austria unglücklich im Torabschluss

Christian Ilzer durfte sich über einen gelungenen Nachmittag freuen. Sturms Coach nahm im Vergleich zum letzten Spiel mit der Hereinnahme von Kiteishvili nur eine Veränderung vor.

Bei der Austria fehlte der erkrankte Manprit Sarkaria, Alexander Grünwald saß wie Christoph Monschein oder der wieder genesene Michael Madl auf der Bank. In Angriff und Mittelfeld war außer Stephan Zwierschitz kein Austrianer älter als 23.

Pichler leitete auch die erste Chance der Partie in der 12. Minute ein. Der Angreifer ging an Nemeth vorbei, seine Flanke brachte Patrick Wimmer per Kopf aber zu zentral aufs Sturm-Gehäuse. Jörg Siebenhandl parierte. Bei Sturm machte sich die Erfolgsserie noch nicht sichtbar. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe.

Standard bringt Sturm in Front

Ein Kopfball von Jon Gorenc-Stankovic (24.) wurde brandgefährlich, weil Austria-Keeper Patrick Pentz ausrutschte. Auf der Gegenseite blockte Gregory Wüthrich einen Schuss von Aleksandar Jukic (33.).

Eine einstudierte Eckballvariante brachte Sturm schließlich in Front. Kevin Friesenbichler verlängerte auf Innenverteidiger Nemeth, der aus kurzer Distanz verwertete. Friesenbichlers Versuch aufs Kreuzeck wurde dann noch von Pentz pariert.

Unmittelbar nach Wiederanpfiff schien der Schlussmann durch Ivan Ljubic erneut geschlagen. Bei Passgeber Jakob Jantscher wurde jedoch eine Abseitsstellung geortet. Auf den TV-Bildern war dies nicht klar erkennbar. Die auch nach der 10. Runde bei erst fünf Gegentoren haltenden Grazer verließen sich auf ihre Kompaktheit und ließen der Austria wenig Platz zur Entfaltung.

Ausschluss bringt die Entscheidung

Die Wiener, bei denen Monschein nach einer knappen Stunde ins Spiel kam, investierten viel. Fitz sollte sein Team jedoch schwächen. Der Offensivmann rutschte Jantscher von hinten in die Beine und sah glatt Rot.

Keine Minute später bediente Jantscher Kiteishvili, der die Vorentscheidung herbeiführte. Der Georgier traf gegen eine ungeordnete Austria-Abwehr kurz darauf noch einmal. Nun völlig verunsicherte Violette liefen in eine empfindliche Niederlage, spätestens nachdem auch der eingewechselte Balaj noch jubeln durfte.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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