Wolfsberg gibt gegen SVM 2:0-Führung aus der Hand

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Der Wolfsberger AC muss sich in der 15. Bundesliga-Runde gegen den SV Mattersburg nach 2:0-Führung mit einem 2:2-Remis zufrieden geben und verpasst damit den vierten Liga-Sieg in Folge.

Die Kärntner tun sich in der ersten Halbzeit gegen die kompakte SVM-Defensive lange Zeit schwer, ehe Mario Leitgeb (45.) mit einem wuchtigen Kopfball nach einem Eckball von Michael Liendl den Bann bricht.

Kurz nach Seitenwechsel lässt sich Philipp Prosenik in der Nähe des eigenen Strafraums den Ball abnehmen, Nemanja Rnic (50.) trifft nach der folgenden Flanke von Liendl.

Patrick Salomon (66.) verkürzt mit einem abgefälschten Schuss von der Strafraumgrenze. In Minute 86 gelingt den Burgenländern durch Andreas Gruber noch der Ausgleich.

Der WAC bleibt damit Dritter, der SVM ist Zehnter.

SVM steht kompakt

Die Kärntner schwächelten vor allem in der Schlussphase, aber auch am Beginn. Mattersburg machte die Räume eng, dadurch gab es vorerst nur selten ein Durchkommen - so etwa durch Marc Andre Schmerböck, dessen Schuss von SVM-Goalie Markus Kuster pariert wurde (17.).

Mit Fortdauer der Partie wurde der Druck des WAC größer. In der 40. Minute klärte Kuster bei einem Schuss von Dever Orgill.

Kurz vor der Pause folgte eine Eckball-Serie, die zum 1:0 für die Hausherren führte. Nach einem Corner von Michael Liendl war Leitgeb mit einem wuchtigen Kopfball erfolgreich.

Sollbauer fälscht ab

Die Wolfsberger nahmen den Schwung in die zweite Hälfte mit. In der 48. Minute scheiterte Schmerböck an Kuster, wenige Sekunden später hatte der burgenländische Schlussmann bei einem Orgill-Fallrückzieher Probleme und in der 51. Minute war Kuster schließlich zum zweiten Mal geschlagen: Eine Maßflanke von Liendl verwertete Rnic per Hechtkopfball.

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Alles schien auf einen ungefährdeten Erfolg des WAC hinauszulaufen, doch dann schlug Mattersburg aus dem Nichts zu. Philipp Erhardt brachte den Ball zur Mitte, Salomon zog ab und sein Schuss wurde von Michael Sollbauer unhaltbar abgefälscht (66.).

Gruber steht goldrichtig

Plötzlich änderte sich die Charakteristik der Partie. Die davor souveränen Wolfsberger wurden unsicherer, die Mattersburger hingegen witterten ihre Chance und schafften noch den Ausgleich.

In der 85. Minute konnte WAC-Tormann Alexander Kofler einen Jano-Eckball nicht bändigen, Gruber stand goldrichtig und beförderte das Spielgerät volley ins Netz.

Die Schlussoffensive der Kärntner brachte nichts mehr ein, womit die Mattersburger in der Lavanttal-Arena bereits seit vier Bundesliga-Matches ungeschlagen sind.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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