Schlusslicht St. Pölten bleibt damit im neunten Spiel in Folge sieglos, während WAC-Interims-Coach Robert Ibertsberger den ersten Auswärtssieg als Wolfsberger Übungsleiter bejubeln darf.
St. Pölten behält die rote Laterne
Der SKN St. Pölten wird die letzte Bundesliga-Saison mit Zehnerliga als Letzter beenden. Das steht seit der 0:1-(0:0)-Niederlage der Niederösterreicher gegen Tabellennachbar WAC in der 33. Runde der heimischen Fußball-Meisterschaft endgültig fest. Daniel Offenbacher erzielte in der 49. Minute den letztlich entscheidenden Treffer am Samstag.
St. Pölten muss somit in der Relegation gegen den Dritten der Erste Liga bestehen, falls diese überhaupt zur Austragung kommt. Das ist wegen der Unsicherheit um die Lizenz des TSV Hartberg derzeit fraglich. Der Antrag der Oststeirer auf eine Bundesliga-Lizenz war in der ersten Instanz abgelehnt worden.
Sollte die Bundesliga nach einer weiteren Prüfung bei diesem Urteil bleiben und Hartberg am Ende unter den Top drei sein, wird die Relegation nicht stattfinden. St. Pölten würde in diesem Fall auch in der kommenden Saison erstklassig spielen.
Leistungssteigerung nach der Pause
WAC-Trainer Robert Ibertsberger hatte das Duell Letzter gegen Vorletzter im Vorfeld als "Not gegen Elend" bezeichnet. Mit Sicherheit ein hartes Urteil, spielerisch hochwertigen Fußball bekamen die wenigen Zuschauer in der NV Arena aber wirklich nicht zu sehen.