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Sturm verlängert Mattersburger Misere

Grazer nehmen drei Punkte aus dem Burgenland mit.

Sturm verlängert Mattersburger Misere

Der SV Mattersburg bleibt auch nach der dritten Bundesliga-Runde ohne Punkte. Die Burgenländer müssen sich am Samstag dem SK Sturm Graz zuhause mit 0:2 (0:0) geschlagen geben.

Deni Alar bringt die Gäste nach einem schönen Hierländer-Pass kurz nach Seitenwechsel in Führung (48.). Bright Edomwonyi (63.) erhöht nach einem verpatzten Ausschuss von SVM-Goalie Markus Kuster.

Bei Sturm feiert Neuzugang Christian Schulz sein Debüt, Schmerböck vergibt noch das 3:0 (75.). Der SVM ist offensiv harmlos.

Saisonübergreifend warten die Schützlinge von Chefcoach Ivica Vastic nun schon seit zwölf Spielen auf einen vollen Erfolg. Auch gegen den gern gesehenen Gast aus der Steiermark konnte die Wende nicht herbeigeführt werden.

Mattersburg hatte zuvor achtmal gegen Sturm nicht verloren und in den vier Duellen vergangene Saison auch nur einen Gegentreffer kassiert.

Foda stellt um

Sturm-Trainer Franco-Foda nahm gegenüber dem 0:1 in Ried gleich vier Veränderungen vor, verhalf dabei Routinier Christian Schulz in der Innenverteidigung zum Debüt. Zudem kam der ebenfalls im Sommer verpflichtete Stefan Hierländer zum ersten Mal von Beginn an zum Zug.



Die Grazer waren in der Anfangsphase aktiver, in der Folge entwickelte sich aber eine ausgeglichene Partie, in der Höhepunkte Ausnahmeerscheinungen waren.

Kaum Strafraumszenen

Etwas gefährlicher waren bis zur Pause die Gastgeber: Alois Höller schoss nach einem schönen Konter am langen Eck vorbei (6.), ein Mahrer-Kopfball ging drüber (23.).

Die vor der Pause mit deutlich mehr Ballbesitz ausgestatteten Grazer deuteten nur bei einem Edomwonyi-Abschluss aus spitzem Winkel, den Markus Kuster parierte (26.), ihre Gefährlichkeit an.

Kalte Dusche für SVM

Nach dem Seitenwechsel erwiesen sich die Steirer als Meister der Effizienz. Nach Hierländer-Lochpass traf Alar mit links ins lange Eck, der Ball schien nicht unhaltbar (48.). Der zweite Saisontreffer war fast die letzte Aktion des Ex-Rapidlers, der wegen einer Verletzung am rechten Oberschenkel den Platz verlassen musste.

Von der Bank aus sah er die endgültige Vorentscheidung durch Edomwonyi, der nach Horvath-Vorarbeit aus der Drehung ins Eck traf (63.).

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Harmlose Vastic-Elf

Die Burgenländer, die zuvor gegen Admira Wacker Mödling (0:1) und die Wiener Austria (1:3) verloren hatten, steckten nicht auf, waren aber in der Offensive diesmal zu harmlos. Die beste Chance ließ Lukas Rath (71.) aus.

Für Sturm ergaben sich immer wieder Räume, Marc-Andre Schmerböck ließ einen "Sitzer" etwas leichtfertig aus (75.).

Der erste Grazer Auswärtssieg im Pappelstadion seit 8. April 2012 geriet aber nicht mehr in Gefahr. Foda durfte in seinem 300. Ligaspiel als Sturm-Trainer über einen Erfolg jubeln.


Stimmen zum Spiel:

Ivica Vastic (Mattersburg-Trainer): "Am Anfang haben wir gut agiert und uns gute Chancen herausgespielt. Wir hatten in der ersten Halbzeit die eine oder andere gute Möglichkeit. Auch in der zweiten Halbzeit sind wir gut aus der Kabine gekommen, mit viel Elan nach vorne. Dann hatten wir einen Ballverlust und wurden ausgekontert. Wir haben heute alles investiert und mit der Brechstange probiert, dass wir den Ausgleich machen. Aber in der zweiten Halbzeit war es zu wenig. Wir müssen weiter dran bleiben und noch mehr an uns glauben, dann wird auch der Erfolg wieder kommen."

Franco Foda (Sturm-Trainer): "Ich bin heute sehr zufrieden. Nach vielen Jahren haben wir wieder hier gegen Mattersburg gewonnen. In der ersten Halbzeit haben wir nur eine Chance für Mattersburg zugelassen, die langen Bälle gut verteidigt. Sie waren bemüht und speziell bei Standards gefährlich. Es war heute ein Spiel, bei dem derjenige gewinnt, der das erste Tor macht."

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