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Für die SV Ried läuft in St. Pölten alles schief

Für Ried ziehen immer dunklere Wolken auf. In St. Pölten läuft alles schief:

Für die SV Ried läuft in St. Pölten alles schief

Die SV Ried muss immer mehr um den Klassenerhalt zittern.

Im Abstiegs-Kracher beim SKN St. Pölten setzt es für das Schlusslicht zum Auftakt der 25. Bundesliga-Runde eine 0:1-Pleite. Damit geht auch das zweite Spiel unter Neo-Coach Lassaad Chabbi verloren.

Das Goldtor in einer ereignisreichen Partie erzielt in Minute 69 Perchtold, der nach Vorarbeit von Drazan trocken einschießt.

Ried lässt Chancen zur Führung liegen. Ademi trifft die Stange, SKN-Goalie Riegler hält in Minute 43 einen Elsneg-Elfer.

SKN-Verteidiger Babacar Diallo sieht in der Nachspielzeit die Gelb-Rote Karte.

St. Pölten setzt sich mit diesem Sieg um sieben Punkte von der SV Ried ab.


Vor 2.589 Zuschauern in der NV-Arena entwickelte sich von Beginn an eine flotte Partie, in der die Oberösterreicher zunächst Vorteile hatten.

In der 4. Minute verfehlte Patrick Möschl aus guter Position klar das Ziel, wenige Sekunden später scheiterte der Offensivspieler aus spitzem Winkel an SKN-Schlussmann Christoph Riegler.

Ademi-Stange, Elsneg vergibt Elfmeter

In der 20. Minute war der Goalie auch bei einer Chance von Dieter Elsneg zur Stelle, in der 30. Minute flog ein Möschl-Schlenzer knapp am langen Eck vorbei.

Kurz vor der Pause kamen die Rieder der Führung dann ganz nahe. Ein Schuss von Orhan Ademi aus kurzer Distanz ging an die Stange, und als sich der Stürmer den abspringenden Ball schnappte, wurde er von Babacar Diallo gefoult.

Den dafür verhängten Elfmeter führte Elsneg aus - und fand in Riegler seinen Meister (43.).

Fast im Gegenzug wurden die zuvor weitgehend harmlosen Niederösterreicher zum ersten Mal richtig gefährlich. Nach Turbulenzen im Strafraum hätte Ried-Keeper Thomas Gebauer fast ein Eigentor produziert, Özgür Özdemir rettete mit Mühe vor der Linie.

Doumbouya an die Latte

Bereits 20 Sekunden nach Wiederanpfiff gerieten die Oberösterreicher neuerlich in Bedrängnis. Eine Flanke von Christopher Drazan köpfelte Lonsana Doumbouya an die Latten-Unterkante.

Zwei Minuten später gab es nahezu eine Kopie dieses Angriffs, diesmal ging der Kopfball von Doumbouya am Tor vorbei.

In der Folge fanden die Rieder wieder besser ins Match, Beleg dafür war ein von Riegler aus dem langen Eck gefischter Möschl-Schuss (57.).

Dennoch folgte in der 69. Minute die kalte Dusche für den Tabellenletzten: Nach guter Vorarbeit von David Stec und Drazan schoss Perchtold zum Gold-Tor ein.

SKN dem 2:0 näher

Danach war St. Pölten dem 2:0 näher als Ried dem Ausgleich. Ein Schuss von Michael Ambichl zog nur knapp am langen Eck vorbei (73.), ein Kopfball von Diallo, der Glück hatte, erst in der 91. Minute Gelb-Rot zu sehen, ging wenige Zentimeter über die Latte (80.).

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Außerdem vergab Perchtold innerhalb des Strafraums (85.) und scheiterte Cheikhou Dieng mit einem Volley an Gebauer (89.).

Die Innviertler konnten im Finish mit Ausnahme eines Schusses von Möschl über das Tor (87.) keine Akzente mehr setzen und verloren damit auch das siebente Spiel in Folge, das zweite unter Neo-Coach Lassaad Chabbi.

Die Niederösterreicher hingegen sind seit vier Heimpartien ungeschlagen und holten aus den jüngsten vier Runden neun Punkte.


Stimmen zum Spiel:

Jochen Fallmann (St.-Pölten-Trainer): "Wenn man sich von unten lösen will, war es ein Muss-Sieg, den wir uns aufgrund unser kämpferischen Leistung erarbeitet haben. Mit der zweiten Hälfte bin ich sehr zufrieden, da hat die Mannschaft das draufgelegt, was man braucht, um in dieser Liga zu bestehen."

Lassaad Chabbi (Ried-Trainer): "Wir geben nicht auf. Es waren zwei gute Leistungen, seit ich da bin. Das Einzige, was nicht klappt, ist, dass wir den Ball ins gegnerische Netz bringen."





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