Fünf Pflichtspiele sieglos, darunter das klare Cup-Out: Beim GAK ist die Anfangseuphorie nach der Verpflichtung von Trainer Gerald Scheiblehner verflogen.
Die Rückkehr auf die Siegerstraße soll am Freitag (19:30 Uhr im LIVE-Ticker >>>) zum Auftakt der 11. Bundesliga-Runde in der Heimpartie gegen den TSV Hartberg gelingen.
Die Steirer haben als Sechster vier Punkte mehr auf dem Konto. Der GAK steht vor einer besonderen Partie, ist es doch das 1.000. Bundesliga-Spiel seiner Historie.
Es geht um das Hier und Jetzt
Für Scheiblehner ein "cooler Anlass", mehr aber nicht. "Jetzt geht es mehr um die Zukunft und das Hier und Jetzt. Da müssen wir uns konzentrieren, dass wir wieder in die Spur kommen."
1:6 im Derby gegen Sturm Graz, 0:4 zu Hause gegen SCR Altach lauteten die jüngsten Resultate in Graz-Liebenau.
"Die Spieler wissen selber, dass einiges schiefgelaufen ist", sagte Scheiblehner. Eine Vorstellung wie im Cup gegen die Altacher dürfe so nicht passieren. "Rückschläge verkraftet die Mannschaft nicht gut genug, um das Spiel ordentlich fortzusetzen", beschrieb der 49-Jährige die aktuelle Situation beim Tabellenachten.
Verletzungssorgen beim GAK
"Enger in der Struktur, schärfer in den Duellen, fleißiger sein, sich gegenseitig unterstützen", nannte Scheiblehner wichtige Faktoren. Obwohl es in elf Liga-Heimspielen in Folge keine Niederlage gab, sind die Voraussetzungen nicht die besten.
Für Ludwig Vraa ist die Saison wegen eines Kreuzbandrisses wohl zu Ende, auch Beres Owusu (Knöchel) wird länger ausfallen. Kein Einsatz möglich ist auch bei Jacob Italiano (muskuläre Probleme), Yannick Oberleitner könnte nach seiner Gehirnerschütterung ebenfalls fehlen.
Scheiblehner will den zuletzt tätigen Akteuren das Vertrauen schenken: "Ich halte nichts von Aktionismus."