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WSG hadert nach Niederlage in Linz: "Wäre mehr möglich gewesen"

Der LASK feiert gegen die WSG Tirol einen 2:1-Heimsieg. Die Wattener ärgern sich nach einer starken Leistung über vergebene Chancen und einen entscheidenden Konter.

WSG hadert nach Niederlage in Linz: "Wäre mehr möglich gewesen" Foto: © GEPA

Am Samstagabend setzt sich der LASK in der 11. Runde der ADMIRAL Bundesliga mit 2:1 gegen die WSG Tirol durch.

Die Tiroler können über weite Strecken gut mithalten und gehen zwischenzeitlich sogar in Führung. Am Ende stehen die Wattener dennoch mit leeren Händen da. Nach dem Spiel wissen sie, dass durchaus mehr möglich gewesen wäre.

Kontertor ärgert Wattener

Vor allem das zweite Gegentor kurz nach der Pause sorgt bei den Tirolern für Ärger.

"Wenn du einen eigenen Standard hast und dann auswärts dadurch ein Kontertor fängst, dann hast du's auch irgendwie nicht verdient", sagt Thomas Goiginger nach dem Spiel im Interview bei "SKY".

Auch Trainer Philipp Semlic ärgert sich über den Gegentreffer nach einem eigenen Eckball: "Das darf einfach nicht passieren, dass du solche Gegentore kriegst."

Trotz der positiven Entwicklung seiner Mannschaft sieht der 43-Jährige noch Verbesserungspotenzial. "Die Art und Weise ist gut – aber wir müssen auch diese Steps gehen, um gegen große Gegner etwas mitzunehmen", betont Semlic.

"Müssen solche Chancen nutzen"

Moritz Wels, der die Wattener zunächst in Führung gebracht hat, sieht ebenfalls verpasste Möglichkeiten: "Es wäre definitiv mehr möglich gewesen."

In der zweiten Halbzeit hat der Ex-Austrianer die Chance auf den Ausgleich, scheitert aber an Andrade, der auf der Linie klären kann.

"Wenn ich ein bisschen kühler bin und den ein bisschen anhebe, dann haben sie vielleicht keine Chance", sagt Wels selbstkritisch. Er ergänzt: "Wir müssen solche Chancen nutzen, dass wir gegen die Großen auch punkten."

Kühbauer nach Sieg "nicht total unzufrieden"

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Der LASK holt gegen die Tiroler einen knappen Heimsieg
Foto: ©GEPA

Beim LASK ist die Stimmung nach dem "Arbeitssieg", wie ihn Trainer Dietmar Kühbauer bezeichnet, naturgemäß gut. Übermäßig euphorisch fällt die Reaktion des Trainers allerdings nicht aus: "Ich bin nicht total unzufrieden", sagt Kühbauer.

Besonders für den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer von Alessandro Schöpf findet Kühbauer lobende Worte. Er sei "am Weg, dass wir wieder den Schöpfi sehen, den wir alle gerne haben."

Der Torschütze selbst freut sich über die drei wichtigen Punkte - auch mit Blick auf den intensiven Cup-Fight unter der Woche: "Gerade mit der Dreifachbelastung Woche für Woche ist es natürlich umso wichtiger, dass wir oben den Faden nicht verlieren, deswegen tun die drei Punkte heute sehr, sehr gut."

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