Austria-Präsident: "Sind in schwieriger Situation"

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Die Wiener Austria hat Dienstagabend in der Generali-Arena seine turnusmäßige, ordentliche Generalversammlung abgehalten.

Präsident Frank Hensel gab dabei zu, in einer "sportlich und wirtschaftlich schwierigen Situation" zu sein. "Wir sind stolz auf unser neues Stadion, aber es hat uns auch an die Grenzen unserer finanziellen Möglichkeiten gebracht", sagt der 61-jährige Deutsche.

Daher müsse die Austria "neue Einnahmen gewinnen und neue Ideen entwickeln", fordert Hensel in einer Aussendung des Vereins.

Aktuell liegen die Favoritner nur auf dem siebenten Platz der Bundesliga. Bei sechs Punkten Rückstand auf Hartberg und noch zwei ausstehenden Partien im Grunddurchgang droht die Austria die angepeilte Meistergruppe der Top 6 zu verpassen.

Austria sucht finanzkräftige Partner

"Wir haben in den letzten Monaten konsequent auf die Jugend gesetzt und werden diesen Weg weitergehen", kündigte Hensel an. Gleichzeitig laufe die Suche nach einem finanzkräftigen Partner.

"Wir suchen einen strategischen Investor, der uns auch im sportlichen Bereich weiterbringen muss. Aufgrund der zu erwartenden zukünftigen Rahmenbedingungen im europäischen Fußball gehen wir davon aus, dass wir einen strategischen Investor brauchen, um langfristig regelmäßig im europäischen Fußball reüssieren zu können", erklärte der Austria-Präsident.

Deutlich erhöhte Einnahmen

Nach eineinhalb Saisonen in der neuen Generali-Arena zog der Vorstandsvorsitzende Markus Kraetschmer auch ein Zwischenfazit zum operativen Geschäft im neuen Stadion.

Ein Vergleich der Zahlen der letzten Saison in der alten Generali-Arena vor der Modernisierung (2015/16) mit jenen der ersten Saison im neuen Stadion (2018/19) zeige, dass die Einnahmen in den Bereichen Ticketing, VIP, Bandenwerbung, Merchandising, Side-Events Spieltag und Events Nichtspieltag deutlich erhöht werden konnten.

Der Deckungsbeitrag aus dem operativen Geschäft konnte demnach in Summe von 992.000 (2015/16) auf 4,192 Mio. Euro (2018/19) erhöht werden. Der Umsatz im Konzern-Abschluss betrug in der Vorsaison 38,763 Mio. Euro, das Jahresergebnis ergab einen Überschuss von 2,286 Mio. Euro.

Im Rahmen der Generalversammlung wurde das neue Kuratorium, der sportlich-wirtschaftliche Beirat des Vereins, bestehend aus 53 Mitgliedern, auf sieben Jahre neu gewählt. Die vorgeschlagene Liste wurde von den ordentlichen Mitgliedern mit großer Mehrheit angenommen. Die konstituierende Sitzung findet im März unter der Leitung des bisherigen Vorsitzenden, Wiens Ex-Bürgermeister Michael Häupl, statt.

Textquelle: © LAOLA1.at

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