Wie Bolingoli schon jetzt bei Rapid beeindruckt

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Langsam ist für Boli Bolingoli keine Option.

Eigentlich sollte der neue neue Linksfuß des SK Rapid erst am Montag ins Training einsteigen. Dann erfuhr er vom Testspiel der Grün-Weißen am Samstag gegen Traiskirchen (Die Highlights im VIDEO!).

"Er hat seinen Flug verschoben und wollte unbedingt beim Spiel sein. Ich habe ihn abgeholt und er wollte am Weg hierher schon alles über die Mannschaft wissen, er hat sich auch schon Spiele angesehen. Das spricht für ihn", zeigt sich Sportchef Fredy Bickel im Gespräch mit LAOLA1 vom "Frühstart" des 21-Jährigen positiv überrascht.

Dass Bolingoli seine Stärken in der Offensive hat, wird schon vor seinem ersten Spiel in Österreich klar. Zum Beispiel, wenn man ihn nach seinen Zielen fragt.

Im VIDEO stellt sich Rapid-Neuzugang Boli Bolingoli vor: (Artikel wird darunter fortgesetzt)


Im ständigen Austausch mit den Lukakus

"Ich will in jeder Partie auf dem Platz stehen und mit dieser Mannschaft Geschichte schreiben. Es ist schon lange her, dass wir die Meisterschaft gewonnen haben, also ist es höchste Zeit, dass wir Titel gewinnen", ist der Belgier über die jüngere Vergangenheit von Rapid bereits bestens informiert.

Über die hohen Erwartungen und die umso größeren Enttäuschungen der vergangenen Spielzeit weiß Bolingoli aber auch Bescheid: "Es ist bitter, wie die letzte Saison gelaufen ist. Aber ich glaube, die Spieler sind jetzt noch hungriger. Ich habe die Jungs schon getroffen. Sie sind bereit, in dieser Saison etwas zu erreichen."

"Ich wusste schon, wo ich unterschreibe. Jetzt bin ich hier bei Rapid, dem grünen Team. Und das ist gut so."

Bolingoli über die Transfer-Verwirrung

Dass es sich bei seinem neuen Klub um Rapid und nicht um Austria Wien handelt, schien belgischen Medien zunächst nicht ganz klar zu sein. "Ich habe davon in der Zeitung gelesen. Für mich war das witzig, aber ich wusste schon, wo ich unterschreibe. Jetzt bin ich hier bei Rapid, dem grünen Team. Und das ist gut so", schmunzelt die neue Nummer fünf der Hütteldorfer.

Überzeugen will der Cousin von Everton-Torjäger Romelu Lukaku vor allem mit seiner Schnelligkeit. "Meine Stärken liegen am linken Flügel. Ich bin konditionsstark und glaube, dass ich als Linksverteidiger viel zum Offensivspiel beitragen kann." Der Zug nach vorne kommt bei Bolingoli nicht von ungefähr. Sein jüngerer Cousin Jordan Lukaku sorgt als Linksverteidiger mit ausgeprägtem Offensivdrang aktuell bei Lazio für Furore.

"Ich habe viel Kontakt zu meiner Familie. Vor allem mit Jordan, aber auch mit Romelu. Wir tauschen uns bestimmt einmal pro Woche aus. Es ist schön, wenn es in der Familie weitere Fußballer gibt. Auch mein kleiner Bruder spielt Fußball. Das Talent liegt offenbar in der Familie."

Woran Bolingoli noch arbeiten muss

Doch Talent ist bekanntlich nicht alles. Der Neuzugang vom FC Brügge ist noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung. "Wenn er hinten spielt, kann er sich noch verbessern. Das weiß er und das wissen auch wir", erklärt Sportchef Bickel.

Aufgrund seiner Vorzüge ist Bolingoli aber auch eine Option für offensivere Positionen im Rapid-Spiel. "Er hat in ganz jungen Jahren auch am Flügel gespielt. Er bringt den Drang nach vorne mit, das macht ihn gefährlich für den Gegner - hoffentlich nicht für uns, wenn er seine Defensivaufgaben vergisst", sagt Bickel.

Es wird an Trainer Goran Djuricin liegen, dass Bolingoli für Rapid bestmöglich zur Geltung kommt. "Er hat viel Vertrauen in mich und kann aus mir hoffentlich einen großen Spieler machen", so der Mann aus Antwerpen über seinen neuen Coach.

Für drei Jahre hat Bolingoli bei Rapid unterschrieben: "Hoffentlich werden es drei wunderschöne Jahre. Oder mehr." In dieser Zeit soll es dann auch mit der "Mission 33" klappen: "Wir können die Geschichte ändern. Darum bin ich hier."


Textquelle: © LAOLA1.at

Arnor Traustason vor Abgang bei Rapid

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