Dritter gegen Vierter? Glasner ignoriert Tabelle

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Die 15. Bundesliga-Runde wird am Samstag (16 Uhr im LIVE-Ticker) mit dem Spiel LASK gegen Rapid eröffnet.

Dabei handelt sich um ein Duell der Tabellennachbarn - ein Fakt, der an LASK-Trainer Oliver Glasner vorübergegangen ist. "Ich habe nicht einmal gewusst, dass der Dritte gegen den Vierten spielt, weil ich momentan nicht auf die Tabellenplatzierung schaue", wird Glasner in den "OÖN" zitiert.

"Wir werden nichts Besonderes machen, weil jetzt Rapid kommt. Es ist gegen keine Mannschaft leicht in der Liga, es ist aber auch für keine Mannschaft leicht, gegen den LASK zu spielen", so der Coach weiter.

Glasner sieht Chancen, Rapid zu knacken

Dass Rapid mit breiter Brust vor den Toren von Linz auftauchen wird, ist Glasner klar. "Sie haben lange keine Treffer bekommen. Sie haben einen Lauf", meint er. "Wir werden aber versuchen, diesen zu beenden und unseren eigenen fortzusetzen. Wir glauben zu wissen, wo es Möglichkeiten gibt, wo Rapid Räume bietet. Wir werden gleich versuchen, sie unter Druck zu setzen", kündigt der Coach an.

Die jüngste Form lässt den LASK-Trainer hoffen. "Wir haben aus Altach viele positive Dinge mitnehmen können, sind gut drauf", sagt der 43-Jährige, dessen Truppe drei Ligapartien in Folge ungeschlagen ist - ein klarer Aufwärtstrend nach einem zwischenzeitlichen Kurztief mit nur zwei Punkten aus vier Partien. "Wir haben uns in den letzten Wochen mit dem Ball klar gesteigert", findet Glasner zufrieden, "und wir haben jetzt das Selbstvertrauen der Siege wieder drinnen."

Zudem hat sich die Personalsituation leicht entspannt. Bis auf Dogan Erdogan, Marko Raguz, Rajko Rep und den noch gesperrten Joao Victor stehen alle Kicker zu Verfügung. Auch James Holland dürfte zumindest wieder auf der Bank Platz nehmen.

Djuricin: "LASK geht in die Richtung von RB Salzburg"

Rapid ist seit mittlerweile elf Pflichtspielen ungeschlagen und kassierte in den jüngsten fünf Partien auch kein Gegentor. "Da haben wir an Qualität gewonnen, aber wir müssen auch effizienter werden", fordert Rapid-Trainer Goran Djuricin vor dem Gastspiel in Pasching.

Aufsteiger LASK holte sieben Punkte aus den jüngsten drei Liga-Spielen und liegt sechs Zähler hinter dem drittplatzierten Rekordmeister aus Wien aktuell sogar auf einem Europacup-Platz. "Sie sind nicht umsonst Vierter", warnt Djuricin vor dem Team von Oliver Glasner. "Sie spielen sehr schnell und aggressiv, das geht in die Richtung von Red Bull Salzburg, wo ja Glasner zwei Jahre Co-Trainer war. Sie sind sehr stark im Gegenpressing. Wir müssen alles geben und hoch fokussiert sein, um dort zu bestehen."

Djuricin hat seine bisherigen zwei Matches als Rapid-Cheftrainer gegen den LASK gewonnen. Im Cup-Halbfinale am 26. April setzte sich Rapid 2:1 durch, am 26. August folgte dann erneut im Allianz Stadion ein knapper 1:0-Heimsieg. In beiden Partien traf Thomas Murg, der mit drei Toren gemeinsam mit Louis Schaub und Philipp Schobesberger hinter Kapitän Stefan Schwab (4) der zweitbeste Rapidler in der Liga-Schützenliste ist. Mittelstürmer Giorgi Kvilitaia scheint in dieser dagegen noch nicht auf.

In der Länderspielpause erzielte der 24-Jährige aber den Siegtreffer bei Georgiens 1:0-Heimerfolg über Zypern. "'Kvili' hat sein Tor gemacht, das war auch überfällig. Ich hoffe, der Knoten ist damit geplatzt", betont Djuricin mit Blick auf das Match gegen den LASK, der erst ein einziges Heimspiel - 1:3 gegen Meister Salzburg - in Pasching verloren hat und zuletzt 4:2 in Altach siegte.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

Rapid: Darum zieht es sich bei Philipp Schobesberger

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