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Endstand
4:1
3:0
,
1:1
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Ante Bajic
-
Evan Eghosa Aisowieren
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Stefan Schwab
-
Isaac Thelin
-
Matteo Kitz
NEWS
Silberberger schockiert: "Weiß auch nicht, wo ich ansetzen muss"
Der WAC schlittert zum Abschluss des ersten Saisonviertels in eine herbe Niederlage. "Aktuell fehlt die Bundesliga-Tauglichkeit", sagt der Trainer.
Für einige Mannschaften kommt die Länderspielpause zum ungelegenen Zeitpunkt - die SV Ried ist eine davon.
Nach dem 1:1 gegen Red Bull Salzburg zeigen die Innviertler gegen den Wolfsberger AC auf, feiern ein überdeutliches 4:1, das auch noch höher hätte ausfallen können.
Schon nach neun Minuten stand eine 2:0-Führung zu Buche, Stefan Schwab erhöhte noch vor der Pause und auch Neuzugang Isaac Thelin stellte sich in der Schlussphase gleich vor.
"Großteils ist alles aufgegangen. Wir haben zu viele Chancen zugelassen, aber vorne waren wir kaltschnäuzig, hätten das eine oder andere Tor mehr schießen können", regierte bei Martin Rasner auf "Sky" Zufriedenheit.
"Jetzt haben wir uns gefunden, so darf es weitergehen", war er überzeugt.
Noch mehr Tore gewollt
Den Torreigen eröffnen konnte Ante Bajic schon in der dritten Minute. "Letzte Woche haben wir eine gute Leistung defensiv gezeigt, heute haben wir offensiv die Tore gemacht, auch wenn es 1-2 mehr hätten sein können", wollte auch er einen Kantersieg sehen.
Trainer Mario Despotovic freute sich vor allem über das "Wie" des Erfolgs. "Wir haben die Räume, die uns der Gegner angeboten hat, im Konterspiel gut ausgenutzt. Es war nicht einfach, durch das gute Pressing durchzuspielen. Aber Respekt an die Mannschaft, dass man die Offensive dann auch so zu Ende spielt."
Und ja, die Chancen auf mehr waren da: "Fast fünf 'expected goals', das ist nicht so einfach herzustellen. Ich bin sehr zufrieden. Jeder Sieg tut gut, alles ist viel einfacher."
"Wenn jeder macht, was er will..."
Auf der Gegenseite herrscht langsam Krisenstimmung.
Nach dem Auftaktsieg über die Wiener Austria konnte der WAC nur mehr zwei Punkte einfahren, nun geht die Silberberger-Elf auch mit drei deutlichen Niederlagen en suite in die Länderspielpause.
Die Reaktion von Thomas Silberberger lässt nicht erhoffen, dass in diesen drei Wochen der große Turnaround gelingt: "Irgendwie fehlen mir die Worte. Wenn du so ins Match gehst, dass es nach neun Minuten entschieden ist, dann weiß ich eigentlich auch nicht, wo ich aktuell ansetzen muss."
Dabei sei das Problem nicht vorne zu suchen: "Wir haben in der Offensive nicht so verkehrt getan in der ersten Hälfte. Aber wenn du 0:3 hinten bist aus drei grob fahrlässigen Fehlern, weil du nicht bereit bist, zu verteidigen... Da muss man schon den Finger in die Wunden legen."
"Aber wenn jeder macht, was er will... im Ballbesitz war es eh ansehnlich, aber gegen den Ball ist es harte Arbeit. Aktuell hängen wir komplett in den Seilen."
Er weiß um den Ernst der Situation: "Wir müssen höllisch aufpassen. Ich glaube, die Tabelle, den Spielplan lesen kann jeder. Da fehlt aktuell die Bundesliga-Tauglichkeit."