Sturms Peter Zulj klagt wegen Rufschädigung

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In dieser Hinsicht versteht Peter Zulj keinen Spaß.

Der Sturm-Graz-Leistungsträger hat noch ein Hühnchen mit Ex-Verein SV Ried zu rupfen. Wie die "OÖN" berichten, klagt der 24-Jährige den Finanzvorstand der SV Ried, Roland Daxl. Zulj wirft diesem Rufschädigung vor, ein Wiedersehen gibt es am 12. Dezember am Landesgericht Ried.

Daxl soll Zulj vorgeworfen haben, dass dieser beim Spielstand von 2:3 in der letzten Runde der Saison 2016/17 gegen Mattersburg in der 88. Spielminute zum Schiedsrichter gesagt haben soll: "Pfeif ab, weil dann bin ich kostenlos frei." Die Wikinger stiegen in weiterer Folge in die Erste Liga ab.

Der jetzige Sturm-Kicker fühlt sich dadurch nicht nur in seiner Ehre verletzt, sondern auch in seinem wirtschaftlichen Vorankommen gefährdet. Die Klage ist mit 19.620 Euro bewertet.

Daxl bestreitet die Vorwürfe jedoch und pocht darauf, dass sein Zitat von einem oberösterreichischen Journalisten falsch wiedergegeben wurde. Gegenüber diesem will der Finanzvorstand Zulj nur vorgeworfen haben, folgenden Satz gegenüber dem Schiedsrichter gesagt zu haben: "Pfeif ab, es reicht bereits."

Daxl weist die Schuld von sich und macht das Medium dafür verantwortlich, mit einem falschen Zitat einen Riesenaufhänger gemacht zu haben.

Textquelle: © LAOLA1.at

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