Zulj: "Transfersachen" sind aus dem Kopf

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Peter Zulj ist die heißeste Transfer-Aktie des SK Sturm Graz. In der aktuellen Saison läuft es für den Mittelfeldmotor aber noch nicht nach Wunsch.

Der 25-Jährige ist erst am 3. Juli ins Training eingestiegen und wurde auch durch einen Nasenbeinbruch zurückgeworfen. "Dadurch habe ich noch einmal eineinhalb Wochen verloren", meint der ÖFB-Teamspieler.

Sieben Pflichtspiele über die volle Distanz stehen zu Buche, Tor ist Zulj dabei aber noch keines gelungen.

Ein Umstand, der die lange kursierenden Wechselspekulationen etwas bremste. "Jegliche Transfersachen habe ich aus dem Kopf gebracht", bekräftigt er, auch wenn ein Verbleib in der Murstadt erst mit Transferschluss Ende August als gegeben betrachtet werden kann.

Volle Distanz als Helfer der Physis

Coach Heiko Vogel gibt seinem Leithammel die Zeit, um wieder zurück zu alter Stärke zu finden. In allen Saisonspielen war er über die gesamte Spielzeit im Einsatz. "Durch die Spiele über 90 Minuten bin ich physisch jetzt schon auf einem besseren Level", sagt Zulj. Genug sei das aber noch nicht. "Auch ich muss über die Schmerzgrenze drüber", meint der Offensivspieler.

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Zulj gelang vergangene Saison der große Aufstieg, als Belohnung gab es eine Einberufung ins ÖFB-Team und die Auszeichnung als bester Ligaspieler der Saison. "Ich bin überzeugt, dass ich in den nächsten Wochen zu meiner alten Form zurückfinden werde", blickt Zulj optimistisch nach vorne.

Erste - und größte - Hürde wird noch am Donnerstag der Versuch, das 0:2 bei AEK Larnaca (ab 17:30 Uhr im LIVE-Ticker) wettzumachen, um noch ins Playoff der Europa-League-Qualifikation aufzusteigen. Damit soll auch auf das 0:2 in der Bundesliga beim SKN St. Pölten reagiert werden.

Letzte Woche "nicht so schön"

"Die letzte Woche war nicht so schön, ist aber bereits abgehakt. Wir haben die Fehler analysiert und jetzt die Möglichkeit, die Stimmungslage wieder zu verbessern", weiß Zulj. Dafür müsse sich einiges ändern. "Wir müssen im Kopf befreit an die Aufgabe herangehen, disziplinierter und aggressiver spielen", fordert der Ex-Rieder.

Vogel kämpft um sein erstes Europacup-Erfolgserlebnis mit den Grazern. "Mein oberstes Ziel ist es, 100 Prozent meiner Zeit dafür zu verwenden, um Lösungen finden, damit es morgen besser ist als heute", gibt der Deutsche Einblick.

Auf dem Platz sind dann seine Spieler gefordert. "Wenn die Mannschaft viel investiert, wird sie häufig belohnt. Investiert sie zu wenig, wird sie bestraft", analysiert Vogel.

Ein Out in der dritten Runde wäre nichts Neues: 2017 hat man da noch unter Franco Foda gegen Fenerbahce Istanbul den Kürzeren gezogen.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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