Sturm treibt Stadion-Umbau voran

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Zehn Jahre nach dem geschafften Zwangsausgleich darf Sturm Graz finanziell rosige Zeiten bejubeln. Wie Präsident Christian Jauk im Rahmen einer Pressekonferenz betont, bilanziere man in der laufenden Saison "sehr positiv". Nächstes Projekt aus wirtschaftlicher Sicht ist Teil zwei des Stadionumbaus der heimischen Merkur Arena.

Nachdem die erste Baustufe mit u.a. der Erweiterung der Kapazität in der Nordtribüne oder Verbesserungen der Sicherheit im Stadion abgeschlossen wurde, hofft Sturm nun auf die zugesagten Erweiterungen der zweiten Phase.

Investition in Trainingszentrum geplant

Termine mit Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Bürgermeister Siegfried Nagl seien bereits vereinbart. Zuvor steht in Graz aber am 5. Februar noch die Gemeinderatswahl an.

Wie Jauk ausführte, gelte es in puncto Umbau noch die finanzielle Verteilung der Kosten zu regeln. Neue Sitze und ein verbesserter VIP-Bereich sind geplant.

Generell soll den Stadionbesuchern ein attraktiveres Gesamtpaket geboten werden. Investieren will Sturm auch in die Trainingsbedingungen in Messendorf. Generell sagte Jauk im Rückblick auf die am 25. Jänner 2007 geschaffte Entschuldung des Vereins: "Wir sind uns bewusst, mit Reserven verantwortungsvoll umzugehen."

Foda-Vertrag "am besten Weg"

Sportlich soll es für den Tabellendritten auch im neuen Jahr erfolgreich laufen - trotz der Abgänge der Stammkräfte Uros Matic und Bright Edomwonyi, die jedoch Millionen in die Kassa spülten. In den vergangenen Tagen holte Sturm deshalb den offensiven Mittelfeldspieler Baris Atik, den zentralen Mittelfeldmann Martin Ovenstad sowie Stürmer Seifedin Chabbi. Wie Vizepräsident Ernst Wustinger erklärte, habe der Vorstand den Erwerb neuer Spieler "ausdrücklich empfohlen".

"Im Frühjahr gilt es das Potenzial, das die Mannschaft im Herbst gezeigt hat, zu bestätigen", meinte Jauk. Auskunft geben musste der Clubboss auch über den Stand der anvisierten Vertragsverlängerung mit Trainer Franco Foda. "Wir sind am besten Weg, es fehlt nur noch der letzte Schritt", betonte Jauk. Der Kontrakt des Deutschen bei Sturm läuft im Sommer aus.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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