Sturm-Appell an umworbenen Romano Schmid

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Geht er oder bleibt er doch?

Romano Schmid ist das bestimmende Thema bei Tabellenführer Sturm Graz. Der Youngster wird intensiv von Meister Red Bull Salzburg umworben, eine Ausstiegsklausel in Höhe von rund 600.000 Euro könnte den Transfer in den nächsten Tagen über die Bühne gehen lassen.

Die Steirer geben den Kampf um ihr großes Mittelfeld-Talent nicht auf. "Eines kann ich unseren Fans garantieren. Es kämpft jeder um Romano Schmid. Angefangen vom Trainer über unseren Sportdirektor bis hin zur Mannschaft, die ihn wunderbar aufgenommen hat. Ich kann nur sagen: Romano, denk noch einmal drüber nach, die Sturm-Familie hätte dich gerne länger bei uns", richtet Sturm-Präsident Christian Jauk in der "Sky"-Sendung "Talk und Tore" einen Appell an den 17-Jährigen.

Foda sucht erneut das Gespräch

Nach dem 2:1-Sieg gegen den WAC, bei dem Schmid zwar im Kader der Blackies stand, aber nicht zum Einsatz kam, absolvierte er am Sonntag ein Spielersatztraining.

Trainer Franco Foda hat dort noch einmal das Gespräch mit dem ÖFB-Nachwuchsteamspieler gesucht. "Ich habe mit ihm in den letzten Wochen und Monaten sehr viel gesprochen, auch heute morgen noch einmal. Aber auf der anderen Seite ist es so, dass er einen Vertrag hat. Ich kenne die Inhalte nicht. Wenn er eine Ausstiegsklausel hat, sind dem Verein die Hände gebunden. Dann liegt die Entscheidung beim Spieler."

Schmackhaft kann Foda seinem Youngster einen Verbleib nur mit Einsatzzeit machen. "Er sieht, dass er in seinen jungen Jahren bei mir gespielt hat. Er hat gegen die Austria das 3:1 erzielt und gegen Fenerbahce auch gegen eine Top-Mannschaft gezeigt, dass er in der Lage ist, auf höchstem Niveau zu spielen."



Auch andere junge Spieler kämen derzeit bei Sturm auf ihre Zeit in der Kampfmannschaft. "Er muss sehen, dass Maresic zu Einsätzen kommt und Lovric regelmäßig spielt. Oder auch Puchegger und Schubert. Wenn sie die Qualitäten haben, kommen junge Spieler bei uns zum Einsatz", sagt Foda.

Lederer: "Möglichkeit bei Sturm ist großartig"

Ex-Admira-Coach Oliver Lederer, der nun als Experte bei "Sky" tätig ist, meint, dass sich Schmid den Wechsel gut überlegen sollte: "Ich glaube, die Möglichkeit, die er bei Sturm hat, ist wirklich großartig. Das sollte er berücksichtigen. Es ist nicht der Zeitpunkt, mit diesem Alter auf das Geld zu schauen. Die Entwicklungsmöglichkeiten bei Sturm sind top."

Das kann Präsident Jauk nur unterstreichen: "Ich würde mir wünschen, wenn solche Talente nicht mit 17 den SK Sturm verlassen, sondern, wie man von den Fans auf einem Transparent gesehen hat, dass sie zu schwarz-weißen Heroes werden. Wir unterstützen sie, wenn sie dann zu Manchester City gehen, sehr gerne. Aber erst mit 19, 20 Jahren und Erfahrung in der österreichischen Bundesliga."

Nicht zuletzt würden auch seine (Noch)-Kollegen Schmid vermissen. "Ich sage ihm jeden Tag im Training: Ich liebe es, mit dir zu spielen. Weil er so ein geiler Kicker ist. Es wäre bitter, wenn er gehen würde, aber ich hoffe es nicht", sagt Peter Zulj. Routinier Christian Gratzei ist sogar zuversichtlich im Hinblick auf einen Verbleib: "Er wird für sich das richtige machen. Es ist nicht so, dass er sich das nicht überlegt hätte. Ich bin guter Dinge, dass er bleibt."

Textquelle: © LAOLA1.at

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