Sturm: Foda lobt Transfer-Schnäppchen Schubert

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Fabian Schubert zählt fraglos zu den positiven Überaschungen der noch jungen Saison des SK Sturm Graz.

Auch Trainer Franco Foda ist im Gespräch mit LAOLA1 voll des Lobes über den 1,94 Meter großen Stürmer: "Eigentlich hatten wir ihn für die Amateure eingeplant, wussten aber, dass er ein Spieler mit Potenzial ist. Jetzt ist er schon ein fester Bestandteil unserer Teams. Ich hoffe, dass seine Entwicklung so weitergeht."

Nach seinem aufgrund eines Abseitstors unbelohnten Pflichtspiel-Debüt in der Europa-League-Qualifikation gegen Mladost Podgorica schoss der 22-Jährige die Steirer in der ersten Cup-Runde per Doppelpack zum 3:0-Sieg beim FC Hard.

Foda: "Schubert kann im Spiel etwas verändern"

Kein schlechter Saison-Start für einen Akteur, der gar nicht für die Profi-Abteilung vorgesehen war.

"Wir haben zu Beginn der Vorbereitung mit einem relativ kleinen Kader trainiert - einige Spieler waren beim Nationalteam, zudem hatten wir den einen oder anderen verletzten. Also hat Fabian die komplette Vorbereitung bei uns absolviert, in den Testspielen einen guten Eindruck hinterlassen und das jetzt auch in den Wettbewerbsspielen bestätigt", meint Foda.

Gerade die körperliche Präsenz unterscheidet den Kärntner von anderen Alternativen im Angriff. Das weiß auch sein Trainer: "Aufgrund seiner Größe und seines Kopfballspiels kann er im Spiel etwas verändern. Er ist in der Box sehr präsent, sehr torgefährlich."

Für Sturm wäre es wünschenswert, wenn Schubert auch am Donnerstag beim Rückspiel in Podgorica besagten Torriecher unter Beweis stellen könnte. Bestätigt der Angreifer in den kommenden Wochen und Monaten den guten ersten Eindruck, könnte den "Blackies" ein Transfer-Schnäppchen, wie es im Buche steht, geglückt sein.

Kurz vor Wechsel in die Landesliga

Eines, mit dem nur bedingt zu rechnen war, denn in seinen zwei Jahren bei der SV Ried konnte Schubert nur selten aufzeigen. Auch im Innviertel erwischte er im Sommer 2015 mit zwei Toren in seinen ersten drei Bundesliga-Partien einen Blitzstart, konnte sich in der Folge jedoch nicht etablieren und kam oft nur in der zweiten Mannschaft zum Einsatz.

In der vergangenen Saison legte ihn im Herbst ein Mittelfußknochenbruch lahm, ehe er im Frühjahr beim Absteiger gar keine Rolle mehr spielte.

Erlebnisse, nach denen er seine Profi-Karriere bereits beenden wollte, wie er unlängst in der "Kleinen Zeitung" verriet: "Im Sommer war ich kurz davor, in die Landesliga zu wechseln, damit ich nebenbei studieren kann. Dann hat sich Sturm gemeldet. Dennoch will ich im Herbst mit dem BWL-Studium beginnen. Deshalb wohne ich auch in der Uni-Gegend, damit ich auch wirklich hingehe."

Bisher würde es für ihn bei Sturm "perfekt" laufen: "Tore schießen ist mir immer schon gelegen. Der Sechzehner ist mein Gebiet."





Textquelle: © LAOLA1.at

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