Wie geht es jetzt weiter?
Altach sah sich aufgrund der Aussagen des Sturm-Trainers veranlasst weitere Schritte zu prüfen.
Der Grund? Ein gegnerischer Trainer darf ohne Zustimmung des abgebenden Vereins mit einem Spieler nur Vertragsgespräche führen, wenn dieser weniger als sechs Monate Vertrag hat.
Massombo ist jedoch noch bis 2027 an die Vorarlberger gebunden. Inklusive einer Option auf ein weiteres Jahr.
Welche Optionen hat Altach nun?
Für die Altacher ist die Situation verzwickt. Der Klub hat nun drei Optionen, wie er mit Massombo weitervorgeht.
Der Verein verkauft den Spieler in diesem Transferfenster
Der Verein lässt den Spieler auf der Tribüne
Der Verein versucht, den Spieler wieder in die Mannschaft zu integrieren
Option Nummer eins ist aktuell wohl die naheliegendste. So kann Altach mit einem Leistungsträger der vergangenen Saison nochmal Ablöse generieren und hat gleichzeitig die Möglichkeit, nochmal auf dem Transfermarkt nachzulegen.
Option Nummer zwei wäre für den Verein die teuerste. Massombo würde weder Ablöse bringen noch sportlich in dieser Saison helfen.
Und Option Nummer drei wäre die wohl schwierigste. Nach dem Vorfall vor dem Auswärtsspiel gegen Sturm ist das Verhältnis zwischen Massombo und dem Klub sowie auch innerhalb der Mannschaft belastet. Eine Rückkehr ins Team dürfte daher nicht einfach werden.
Auch in den Tagen nach der Auswärtspartie in Graz war Massombo nach LAOLA1-Informationen nicht auf dem Trainingsplatz der Altacher.
Was macht Sturm?
Und dann gibt es da ja noch den SK Sturm. Sowohl Trainer Ingolitsch als auch Sportdirektor Michael Parensen betonten mehrfach ihr Interesse am Franzosen.
Der amtierende Vizemeister sucht weiter nach einem Ersatz für Ryan Fosso. Nichtsdestotrotz ist ein Wechsel von Massombo in die Murstadt alles andere als sicher.
Wenige Tage nach dem Bundesliga-Spiel gegen Altach kam aus der Schweiz ein Gerücht, dass sich die "Blackies“ mit Valmir Matoshi, einem Mittelfeldspieler des FC Thun, beschäftigen.
Für Massombo wäre das wohl das Worst-Case-Szenario. So oder so ist klar, dass er sich mit seinem Streik viele Sympathien verspielt hat. Wie es nun weitergeht, ist aktuell mehr als offen.