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So steht es um Yann Massombo

Der Mittelfeldspieler steht vor einer ungewissen Zukunft. Ein Transfer zum SK Sturm ist alles andere als sicher.

So steht es um Yann Massombo Foto: © GEPA

Yann Massombo sorgte in den vergangenen Tagen für viel Wirbel in Fußball-Österreich!

In Altach wird aktuell besprochen, wie es mit dem 26-jährigen Franzosen in Zukunft weitergehen soll.

Klar ist in jedem Fall, dass der Spieler nach LAOLA1-Informationen auch beim Training am Dienstag nicht auf dem Gelände der Altacher war.

Das ist passiert:

Massombo weigerte sich am Freitag, mit seinen Teamkollegen in den Mannschaftsbus zum Auswärtsspiel nach Graz zu steigen. Auch Trainer und Mitspieler konnten ihn nicht umstimmen.

Im Raum steht ein Wechsel zum SK Sturm Graz. Mit Cheftrainer Fabio Ingolitsch, der Massombo noch aus gemeinsamen Zeiten in Altach kennt, soll es bereits mehrfach zu Gesprächen gekommen sein. Just auch an jenem Freitagvormittag vor der Abreise, wie die Altacher verkündeten.

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Während und nach der Partie am Samstag in Liebenau war die Causa Massombo das Gesprächsthema Nummer eins. In Altach wirft man vor allem Ex-Coach Ingolitsch vor, Gespräche ohne vorherige Absprache mit einem Vertragsspieler geführt zu haben.

Altach-Trainer Ognjen Zaric sagte dazu im Rahmen der Partie Folgendes: "Für mich ist Respekt sehr, sehr wichtig. Wenn ich dann aber von der Mannschaft höre, dass ein Trainer im Beisein auch von weiteren Spielern diesen Spieler (Massombo, Anm.) kontaktiert, einen Tag vor dem Spiel, dann vertritt das nicht meine Wertvorstellung. Ich finde das ganz, ganz schlecht."

Ingolitsch selbst beteuerte zwar seine Unschuld, bestätigte aber am "Sky-Mikro", Gespräche mit Massombo geführt zu haben: "Ich glaube, dass kein Transfer dieser Welt zustande kommen wird, wenn ein Spieler nicht mit einem Trainer spricht."

Wie geht es jetzt weiter?

Wie geht es jetzt weiter?
Fabio Ingolitsch kennt Yann Massombo noch aus Altacher-Zeiten.
Foto: ©GEPA

Altach sah sich aufgrund der Aussagen des Sturm-Trainers veranlasst weitere Schritte zu prüfen.

Der Grund? Ein gegnerischer Trainer darf ohne Zustimmung des abgebenden Vereins mit einem Spieler nur Vertragsgespräche führen, wenn dieser weniger als sechs Monate Vertrag hat.

Massombo ist jedoch noch bis 2027 an die Vorarlberger gebunden. Inklusive einer Option auf ein weiteres Jahr.

Welche Optionen hat Altach nun?

Für die Altacher ist die Situation verzwickt. Der Klub hat nun drei Optionen, wie er mit Massombo weitervorgeht.

  1. Der Verein verkauft den Spieler in diesem Transferfenster

  2. Der Verein lässt den Spieler auf der Tribüne

  3. Der Verein versucht, den Spieler wieder in die Mannschaft zu integrieren

Option Nummer eins ist aktuell wohl die naheliegendste. So kann Altach mit einem Leistungsträger der vergangenen Saison nochmal Ablöse generieren und hat gleichzeitig die Möglichkeit, nochmal auf dem Transfermarkt nachzulegen.

Option Nummer zwei wäre für den Verein die teuerste. Massombo würde weder Ablöse bringen noch sportlich in dieser Saison helfen.

Und Option Nummer drei wäre die wohl schwierigste. Nach dem Vorfall vor dem Auswärtsspiel gegen Sturm ist das Verhältnis zwischen Massombo und dem Klub sowie auch innerhalb der Mannschaft belastet. Eine Rückkehr ins Team dürfte daher nicht einfach werden.

Auch in den Tagen nach der Auswärtspartie in Graz war Massombo nach LAOLA1-Informationen nicht auf dem Trainingsplatz der Altacher.

Was macht Sturm?

Und dann gibt es da ja noch den SK Sturm. Sowohl Trainer Ingolitsch als auch Sportdirektor Michael Parensen betonten mehrfach ihr Interesse am Franzosen.

Der amtierende Vizemeister sucht weiter nach einem Ersatz für Ryan Fosso. Nichtsdestotrotz ist ein Wechsel von Massombo in die Murstadt alles andere als sicher.

Wenige Tage nach dem Bundesliga-Spiel gegen Altach kam aus der Schweiz ein Gerücht, dass sich die "Blackies“ mit Valmir Matoshi, einem Mittelfeldspieler des FC Thun, beschäftigen.

Für Massombo wäre das wohl das Worst-Case-Szenario. So oder so ist klar, dass er sich mit seinem Streik viele Sympathien verspielt hat. Wie es nun weitergeht, ist aktuell mehr als offen.

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