Die vorerst letzte Chance auf den Punkterekord

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Die Wiener Austria hält seit der Saison 2012/13 den Punkterekord in der österreichischen Bundesliga.

Nie hatte eine Mannschaft mehr als 82 Zähler auf dem Konto - und nach dieser Saison wird das auch vorerst nicht mehr möglich sein, werden doch die Punkte ab der kommenden Saison wegen der greifenden Liga-Reform nach dem Grunddurchgang (22 Runden) auch halbiert.

Zudem wird der Meister "nur" noch 32 statt 36 Spiele absolviert haben.

Der seit Sonntag feststehende Meister Salzburg (aktuell 77 Punkte) hat in den letzten drei Runden noch die Chance, der Austria diese Bestmarke abzuluchsen - dafür müssen zwei Siege in drei Spielen her.

Bei einem Sieg und zwei Remis käme Salzburg wie die Austria vor fünf Jahren auch auf 82 Zähler.

"Wir wollen noch so viele Punkte wie möglich holen, aber im Pokal-Endspiel hat man uns erstmals richtig angemerkt, wie schwer es ist, noch etwas zuzusetzen, obwohl gefühlt eine frische Mannschaft am Platz stand. Aber irgendwann ist physisch und mental die Oberkante erreicht. Wir fahren jedoch nach Wien, um zu punkten ", sagte Salzburg-Trainer Marco Rose vor dem Gastspiel bei Rapid (So. 16:30 Uhr LIVE im LAOLA1-Ticker).

Mit 77 Punkten sind die Salzburger aber schon jetzt auf der Meistertafel sehr gut dabei.

Seit der Einführung der 3-Punkte-Regel in Österreich 1995 gab es nur vier Teams, die mehr Zähler in einer Saison einheimsten.

Die Punkte der Meister seit Einführung der 3-Punkte-Regel:

Saison Meister Punkte
2017/18 RB Salzburg ?
2016/17 RB Salzburg 81
2015/16 RB Salzburg 74
2014/15 RB Salzburg 73
2013/14 RB Salzburg 80
2012/13 Austria Wien 82
2011/12 RB Salzburg 68
2010/11 Sturm Graz 66
2009/10 RB Salzburg 76
2008/09 RB Salzburg 74
2007/08 Rapid Wien 69
2006/07 RB Salzburg 75
2005/06 Austria Wien 67
2004/05 Rapid Wien 71
2003/04 GAK 72
2002/03 Austria Wien 70
2001/02 FC Tirol 75
2000/01 FC Tirol 68
1999/00 FC Tirol 77
1998/99 Sturm Graz 73
1997/98 Sturm Graz 81
1996/97 Austria Salzburg 69
1995/96 Rapid Wien 73
Textquelle: © LAOLA1.at

Salzburg: Marco Rose spricht nicht mehr über Zukunft

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