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Samuel Adeniran
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Moses Usor
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Samuel Adeniran
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Christoph Lang
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Niama Pape Sissoko
Ried: Zwischen Derby-Frust und Weiterentwicklung
Im OÖ-Derby wurden der SV Ried schonungslos die eigenen Schwächen aufgezeigt. Nach Spielende bemängelten die Spieler allen voran die Einstellung.
Die SV Ried wartet weiter auf den ersten vollen Erfolg in der ADMIRAL Bundesliga. Nach einem Remis zum Auftakt setzte es für die Innviertler im Oberösterreich-Derby gegen den LASK die zweite Niederlage in Serie (zum Spielbericht >>>).
Dabei befand sich die SV Ried nach neun Minuten auf Kurs Derbysieg: Nach einem Fehler des LASK im Spielaufbau schob Startelf-Debütant Pape Sissoko zur Führung ein.
"Wir sind wirklich gut in das Spiel reingekommen", analysiert Ried-Trainer Mario Despotovic im Interview mit "Sky". Doch ähnlich wie gegen den SK Rapid folgte prompt ein Gegentor. "Es ist halt unglücklich, wenn man nach unserem Tor sofort wieder ein Gegentor kassiert. Ich glaube, da hätten wir auch besser die Tiefe verteidigen können", zeigt sich der 41-Jährige kritisch.
Radonjic: "In einem Derby muss man viel mehr kämpfen"
Auch Neuzugang Dejan Radonjic konnte der Defensive der Rieder bei seinem Startelf-Debüt nicht die nötige Stabilität verleihen. Er führt die Gegentore auf die fehlende Intensität zurück. "Wir haben zu leicht die Gegentore bekommen. Das müssen wir besser verteidigen", stellt der 20-Jährige gegenüber "Sky" klar.
Mit den schnellen Spitzen der Linzer hatte die SV Ried über das gesamte Spiel hinweg Probleme. "Wir hätten besser sein sollen in der Tiefenverteidigung und ich glaube die Restverteidigung ist etwas, woran wir arbeiten müssen", so das Resümee des Trainers.
Dejan Radonjic äußerte sich nach Spielende kritisch zur Einstellung der Mannschaft: "Ich finde, in einem Derby muss man viel mehr kämpfen, mehr Intensität, mehr mit Herz spielen. Das haben wir heute nicht geschafft." Für Andreas Leitner waren die fehlende Zweikampfbereitschaft und "individuelle Fehler" ausschlaggebend für die Derby-Niederlage.
"...Nicht das beste Spiel, um das weiterzuentwickeln"
Der Plan, mit Pape Sissoko einen klassischen Stürmer zu bringen, der einen Innenverteidiger bindet, ging phasenweise auf. Warum sind die Rieder dennoch nur selten in die gefährliche Zone gekommen? "Weil der Gegner sehr gut verschoben hat. Wir hätten natürlich noch ein bisschen schneller spielen können, damit wir das noch besser hinbekommen", so der Übungsleiter der Rieder.
In der Offensive sieht der 41-Jährige insgesamt noch großes Entwicklungspotenzial: "Mir ist bewusst, dass wenn man gegen so einen starken Gegner auswärts spielt, das nicht das beste Spiel ist, um das weiterzuentwickeln. Wir werden das in der Zukunft besser machen. Ich glaube es hat daran gelegen, dass wir das noch klarer, noch effizienter ausspielen müssen. Wir wollen dann auch im letzten Drittel noch bessere Positionen haben und noch gefährlicher sein."