Reiter will nicht Bundesliga-Präsident werden

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Stefan Reiter hat sich erstmals ausführlich zu seiner Trennung von der SV Ried geäußert.

"Ich kann damit absolut umgehen, bin auch nicht am Boden zerstört", meint der Ex-Manager der Innviertler bei "Sky" gelassen, da die Entscheidung nur öffentlich plötzlich erscheint. Hinter den Kulissen zeichnete sich eine Trennung seit geraumer Zeit ab.

Verfolgen wird Reiter "seine Mannschaft", wie er weiterhin sagt auch in Zukunft: "Mein Herz wird auch in den nächsten Jahrzehnten der SV Ried gehören."

Verein suchte Nachfolger schon länger

Mit einer Behauptung will der 56-Jährige aufräumen: "Das war nicht die SV Reiter Ried. Wir waren ein Verein, bei dem sich auch viele im Hintergrund gehalten haben. Ich war der, der vorne weggegangen ist und habe mich hingestellt, wenn es nicht so gelaufen ist."

Irritiert war Reiter allerdings von einem Vorfall zu Beginn des letzten Jahres, als er davon Wind bekam, dass sich der Verein schon um einen Nachfolger umsieht. "Ich habe den Vorstand darauf hingewiesen, dass es hohe Wellen schlagen kann, wenn so etwas öffentlich wird. Mir wurde gesagt, dass man sich umsieht, das aber nicht heißt, dass der Verein jemanden verpflichtet."

Keine Zukunft als Liga-Präsident

Von dieser Antwort zeigte sich Reiter überrascht: "Es ist nicht angenehm, wenn das bekannt wird. Ich weiß, dass das Wichtigste in so einer Situation (Ried ging als Vorletzter ins Frühjahr, Anm.) Ruhe ist."

Angesprochen auf eine von LAOLA1 ins Spiel gebrachte mögliche Zukunft als Bundesliga-Präsident, winkt der Oberösterreicher ab: "Ich strebe nicht an, Bundesliga-Präsident zu werden. Im Fußball bleibe ich gern, es muss aber nicht sein."

Über die vielen positiven Worte, unter anderem von ÖFB-Präsident Leo Windtner und ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner, freut sich Reiter: "Ich möchte mich dafür bedanken. Genauso wie bei allen anderen, die sich bei mir gemeldet haben."

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Textquelle: © LAOLA1.at

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