Rapid will neues Trainingszentrum im Prater bauen

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Rapid-Geschäftsführer Christoph Peschek hat sich gegenüber "Heute" beim Thema Standortfrage des neuen Traingszentrum der Hütteldorfer klar positioniert.

Demnach ist der Wiener Prater das erklärte Ziel der "Grün-Weißen". Peschek gibt an, dass sich Rapid in Gesprächen mit der Wiener Stadtregierung befindet und hofft, dass auf der Jahreshauptversammlung im November erste Details bekannt gegeben werden können.

Lange Zeit stand im Raum, dass Rapid als zweite Option für das Trainingszentrum auch das Tullnerfeld in Niederösterreich als Standort in Erwägung ziehen würde. Dieses Thema dürfte sich jedoch erledigt haben, wohl auch weil die Anbindung durch Rapids Partner "Westbahn" nicht mehr gegeben ist und dort nur mehr die Konkurrenz hält.

Volumen von 30 Millionen Euro

Das neue Trainingszentrum Rapids soll eine hochmoderne Einrichtung werden. Es soll Platz für "Training, Reha, Physio und Büros" bieten. Peschek nennt es "unser Zukunftsprojekt Nummer eins".

LAOLA1 berichtete schon seit der Jahreshauptversammlung im vergangenen November über die Pläne, die sich jedoch in der Umsetzung schwierig gestalten. Das "Zukunftsprojekt" lässt schon lange auf sich warten, bisher wurde jedoch noch keine Entscheidung getroffen, um bei Rapid die wichtige Basis für die Zukunft zu schaffen.

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Probleme bereiteten vor allem die Tatsache, dass die Zukunft des Ernst-Happel-Stadions ungewiss ist und ein Neubau auch Auswirkungen auf die von Rapid in Anspruch genommenen Trainingsplätze haben könnte. Rapid wollte Planungssicherheit für mindestens 30 Jahre, damit sich Investionen bei den gepachteten oder gemieteten Plätzen auszahlen.

Pläne im Prater gestalteten sich bisher schwierig

Neben Trainingsplätzen beim Happel-Stadion war auch zusätzlich die Übernahme des Wien-Energie-Zentrums, wo der Stadtligist ASK Elektra seine Heimspiele austrägt, geplant. Dieses sollte jene Fläche und Infrastruktur bieten, um Rapids Trainingszentrum ins Leben zu rufen.

Allerdings gab es seit November noch den offenen Punkt, dass für den ASK Elektra eine zufriedenstellende Lösung gefunden werden müsste, im besten Fall im Bezirk, mit dem Verein gibt es seit längerem intensive Gespräche.

Laut Geschäftsführer Wirtschaft Christoph Peschek wurde damals auch angedacht, eine Kooperation von Rapid und Elektra hinsichtlich Nachwuchsarbeit herbeizuführen, von der beide Seiten profitieren. Peschek ist zuversichtlich, dass eine Einigung erzielt werden kann.

Trotz der vielen Investitionen in die Rahmenbedingungen rund um den Klub sieht Peschek diese als Grundlage für den sportlichen Erfolg: "Alle wirtschaftlichen Aktivitäten sind Maßnahmen für den sportlichen Erfolg. Der ist bei Rapid immer an höchster Stelle."

Neue Strafen "populistisch"

Harte Kritik übt der Geschäftsführer einmal mehr an den neu beschlossenen Strafen der Bundesliga, die ab 2019/20 Punktabzug bei Fan-Ausschreitungen vorsehen. "Sie sind eine populistische Entscheidung und wurde gegen die vorherrschende Meinung von Experten getroffen."

Darüber hinaus akzeptiert Peschek aber, dass die Maßnahmen auf demokratische Weise zustande gekommen seien. "Wir nehmen das also zur Kenntnis", so der 34-Jährige.

Textquelle: © LAOLA1.at

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