Rapid reist angeschlagen zur Admira

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Während die Nachwehen des 325. Wiener Derbys beim SK Rapid einfach nicht abklingen wollen (Hier nachlesen!), geht es für die Hütteldorfer am Sonntag gegen die Admira (16:30 Uhr im LIVE-Ticker) mit dem Bundesliga-Alltag weiter.

In der Südstadt erwartet die Grün-Weißen aufgrund der letzten Ergebnisse mittlerweile so etwas wie ein Angstgegner. Zu dem kommt, dass sich mit Stefan Schwab, Louis Schaub und Boli Bolingoli gleich drei Schlüsselspieler längerfristige Verletzungen zugezogen haben.

"Natürlich fahren wir zur Admira, weil wir gewinnen wollen, die drei Punkte sind unser klares Ziel", gibt sich SCR-Coach Goran Djuricin dennoch optimistisch.

"Kader ist groß genug"

Auch die Ausfälle von Schwab, Schaub und Bolingoli entmutigen Djuricin, der am Freitag noch mit einer Erkrankung zu kämpfen hat, nicht: "Der Kader ist groß genug, wir werden die Ausfälle kompensieren. Jeder kann dadurch beweisen, dass er stark genug ist, um in die Startaufstellung einberufen zu werden."

An der langen Verletztenliste könne man nichts ändern, stellt Djuricin fest. "Aber wir werden dennoch stark und mit Selbstvertrauen aufs Feld gehen." Das Feld in der Südstadt ist allerdings ein für Rapid ungeliebtes Terrain - die jüngsten beiden Auftritte in Maria Enzersdorf endeten mit Niederlagen für Grün-Weiß. Zudem hat die Admira ihre vergangenen drei Heimpartien allesamt gewonnen.

Wohl auch deshalb sieht Djuricin die Truppe von Ernst Baumeister nicht als Außenseiter. "Früher war es so, dass Rapid immer der Favorit ist. Jetzt treffen wir mit der Admira auf einen unmittelbaren Tabellenkonkurrenten, sie haben eine junge, starke Mannschaft, die uns Platz drei streitig machen will. Aber es ist auch so, dass sich jetzt dort eine gewisse Erwartungshaltung eingestellt hat, dass man gegen Rapid punkten möchte", vermutet der Trainer.

Auch Admira dezimiert

Allerdings werden auch die Niederösterreicher von schweren Personalproblemen geplagt. Fünf Profis fehlen wegen Verletzungen, zwei weitere sind fraglich. "Rapid hat einen ganz anderen Kader als wir und kann Ausfälle viel leichter verkraften", betont Admira-Trainer Baumeister.

Sein viertplatzierter Klub bot vor einer Woche beim Last-Minute-1:2 gegen Red Bull Salzburg eine ansehnliche Leistung und liegt nur vier Punkte hinter dem Vierten Rapid. Dennoch geht der Blick in der Tabelle eher nach unten als nach oben. "Rapid muss unter den Top-3 sein, wir nicht. Wir können gut damit leben, wie es jetzt ist", meint Baumeister.

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Textquelle: © LAOLA1/APA

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