Rapid-Kapitän Schwab: "Wollten Heimmacht werden"

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Beim SK Rapid Wien herrscht nach der 1:2-Niederlage gegen Sturm Graz früh in der Saison Katzenjammer.

"Eigentlich wollten wir eine Heimmacht werden, jetzt haben wir aus drei Heimspielen zwei Punkte geholt", meint Kapitän Stefan Schwab. "Natürlich verliert man da Selbstvertrauen."

Sein Teamkollege Louis Schaub analysiert das Sturm-Spiel: "Die spielerischen Momente haben gefehlt, wir müssen mehr Chancen kreieren. Wir machen uns das Leben selbst schwer." Vergleiche zur Saison 2016/17 wehrt er aber ab: "Letztes Jahr waren wir spielerisch um einiges schlechter."

"Dann würde ich nicht da sitzen"

Aus den jüngsten drei Liga-Partien holte Rapid gerade einmal einen Zähler, der Rückstand auf den makellosen Spitzenreiter Sturm Graz beträgt nach fünf Runden schon zehn Punkte. Dennoch übte sich Trainer Goran Djuricin in Zweckoptimismus.

"Wenn ich keine Hoffnung mehr hätte, würde ich nicht da sitzen", sagte der Wiener auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Angesichts der neuerlichen Krisensituation rief Djuricin zur Besonnenheit auf. "Wir müssen positiv in die Zukunft schauen und analytisch bleiben. Es bringt nichts, zu viel Emotionen reinzuschmeißen und alles zu hinterfragen. Wir haben nicht 0:5 verloren", gab der 42-Jährige zu bedenken.

Bickel: "Potenzial für die Top 3"

Auch Sport-Geschäftsführer Fredy Bickel war um Ruhe bemüht.

"Ich schaue derzeit nicht auf Punkte oder wie viel Rückstand wir haben. Wir werden eine gute Saison spielen, aber niemand soll das Gefühl haben, dass es eine Über-Saison wird", sagte der Schweizer und ortete bei Rapid "das Potenzial für die Top-3".

Textquelle: © LAOLA1/APA

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