Popovic ist neuer Trainer bei SKN St. Pölten

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Die Trainersuche bei SKN St. Pölten ist beendet! Ranko Popovic wird Nachfolger des zu Rapid abgewanderten Didi Kühbauer. Der 51-jährige Serbe mit österreichischem Pass erhält einen Vertrag bis zum Ende der nächsten Saison.

"Wir haben mit Hochdruck an einer raschen Lösung gearbeitet, uns aber auch die erforderliche Zeit genommen, um ausführliche Gespräche zu führen und die Kandidaten auch gut kennenzulernen. Ranko Popovic hat uns rasch überzeugt, dass er unsere Vision mitgehen kann und sich für die Entwicklung der Spieler einsetzen wird", erklärt General Manager Andreas Blumauer

Popovic spielte von 1997 bis 2001 beim SK Sturm Graz als Innenverteidiger und gewann zweimal die österreichische Meisterschaft. Von 2003 bis 2006 war er als Co-Trainer bei den Grazern unter Michael Petrovic engagiert.

Seine Trainerkarriere führte ihn von Österreich zu Klubs in Japan, nach Serbien, Spanien, Thailand und Indien. Dort betreute er bis 31. Mai dieses Jahres den Indian Super League Club Pune City.

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"Charismatische Persönlichkeit kennengelernt"

"Ich bin sehr froh darüber, dass wir schon wenige Tage nach dem Abgang von Dietmar Kühbauer einen neuen Cheftrainer präsentieren können. Wir sind überzeugt, dass Ranko Popovic gerade mit unseren jungen Spielern erfolgreich arbeiten wird und den eingeschlagenen Weg fortsetzen kann. Wir haben in den Gesprächen eine charismatische Persönlichkeit kennengelernt, der uns viel Feuer und Freude für dieses Engagement vermittelt hat. Daher haben wir uns im Vorstand einstimmig für diesen internationalen Trainer mit österreichischer Erfahrung ausgesprochen. Wir freuen uns auf diese Zusammenarbeit", erklärt SKN-Präsident Helmut Schwarzl.

Blumauer fügt hinzu: "Didi Kühbauer hat einen sehr guten Grundstein gelegt und auf den gilt es jetzt aufzubauen. Ranko Popovic hat uns überzeugt, diese Arbeit gut und im Sinne des Vereins weiterführen zu können."

Popovic ist bekannt dafür, mit jungen Spielern zu arbeiten und diese zu entwickeln. In Japan führte er während seiner Zeit als Trainer 15 junge Spieler in die Nationalteams von Japan und Südkorea.

Im November 2014 wurde er Trainer von Real Saragossa und ersetzte den gefeuerten Víctor Muñoz. Während seiner Zeit bei den Spaniern wurde er im Oktober 2015 zum "Trainer des Monats" ernannt. Er führte den spanischen Klub auch ins Finale der Play-offs in der spanischen Liga. Zudem wurde er bei seiner letzten Station in der Saison 2017/2018 als "Trainer des Jahres" ausgezeichnet.

Textquelle: © LAOLA1.at

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