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Nach Fiala-Abgang: Ried hat einen neuen Sportdirektor

Der 28-jährige Lukas Brandl übernimmt die Aufgaben von Wolfgang Fiala, der zum SK Rapid wechselt.

Nach Fiala-Abgang: Ried hat einen neuen Sportdirektor Foto: © SVR/Schröckelsberger

Lukas Brandl ist neuer Sportdirektor der SV Ried.

Der 28-Jährige, der seit der Saison 2021/22 für die Innviertler tätig ist, übernimmt damit die Verantwortung für die sportliche Weiterentwicklung der "Wikinger". Brandl erhält einen Vertrag bis 2029.

Wolfgang Fiala, bislang Geschäftsführer Sport bei der SV Ried, wechselt mit Anfang Oktober zu Rapid Wien. Alle Infos >>>

Kein neues Gesicht bei der SV Ried

Brandl galt gemeinsam mit Fiala als Architekt der Rieder Spielidee. "Jetzt gilt es für uns, diese Idee weiterzuentwickeln und auf die neuen Rahmenbedingungen, etwas im Regelwerk abzustimmen", so der neue Sportdirektor.

Brandl hat eine ganz konkrete Philosophie: "Wie in allen meinen Rollen in den letzten fünf Jahren werde ich meine volle Energie in die jeweilige Aufgabe für unseren Verein legen. Es geht immer um die SV Ried, immer um Fußball, nie um Personen.“

"Lukas kennt den Verein sehr gut und hat schon bislang gemeinsam mit Wolfgang Fiala ein tragfähiges sportliches Fundament geschaffen, mit dem unser Verein nachhaltig in der Bundesliga konkurrenzfähig sein wird", erklärt Klub-Boss Thomas Gahleitner die Bestellung von Brandl.

Kaderplanung und Spielidee-Entwicklung als Kernaufgaben

"Uns wird es immer auszeichnen müssen, dass wir clevere, kreative Lösungen auf dem Transfermarkt finden und eine starke Mannschaftsidentität, die zum Innviertel passt, auf den Platz bringen", so Brandl.

Man müsse immer so aufgestellt sein, dass man mögliche Abgänge adäquat ersetzen könne. Er spielt hier auf Ex-Trainer Maximilian Senft, Nicolas Bajlicz und Kingstone Mutandwa an.

Die Spielidee müsse man von der U-15 in allen Mannschaften bis zur Kampfmannschaft durchziehen. "Es ist meine Aufgabe, mit allen Trainern im Verein dazu ständig im Austausch zu sein und sie bei der Umsetzung zu unterstützen. Gerade einem kleineren Verein hilft die einheitliche Spielidee, um personelle Fluktuationen, wie etwa heuer, besser abfedern zu können", erklärt Brandl.

Dankeschön an Wolfgang Fiala

"Wir haben in den vergangenen Jahren gemeinsam wirklich viel bewegt und im Verein nachhaltige Strukturen im Sportbereich geschaffen sowie mit den sportlichen Erfolgen und auch den Transfers vieler Spieler und dem Trainerteam gezeigt, dass wir Außergewöhnliches geleistet haben. Dazu hat Wolfgang einen ganz großen Beitrag geleistet", bedankt sich Gahleitner.

Es sei ein deutliches Zeichen, wenn ein Klub wie der SK Rapid, den Geschäftsführer Sport abwerbe.

Am Freitag steht für die SV Ried gleich der nächste Härtetest an: Im Oberösterreich-Derby treffen die Innviertler auf den LASK.

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