Ried - Austria: Innviertler könnten violette Krisenstimmung verstärken
Die Austria hängt nach fünf Niederlagen in acht Runden in den Seilen. Trainer Stephan Helm wurde zuletzt von Sportchef Tomas Zorn der Rücken gestärkt, ein weiterer Rückschlag im Innviertel dürfte seine Lage aber nicht verbessern.
Für die heimstarken Rieder ergibt sich die Chance, einen Konkurrenten im Rennen um die Top sechs abzuschütteln. Als Sechster der Tabelle liegt die Spielvereinigung derzeit vier Punkte vor den zehntplatzierten Wienern. Davon täuschen lassen will sich Ried nicht.
"Die derzeitige Punkteausbeute spiegelt ihre Qualität überhaupt nicht wider. Wir müssen ein Top-Spiel machen, wenn wir anschreiben wollen", sagt Sportdirektor Lukas Brandl.
Trainer Mario Despotovic unterstreicht die hohe individuelle Qualität des Gegners. "Wir erwarten ein intensives Spiel, wollen zu Hause aber dominant auftreten, offensiv Fußball spielen und uns gute Torchancen erarbeiten", meint der Kroate.
Ihre individuellen Stärken konnten die Austrianer bisher jedoch kaum ausspielen.
Dragovic-Einsatz noch offen
So hat Johannes Eggestein in der Liga noch nicht getroffen. Die Violetten haben in acht Runden erst sieben Tore erzielt. Helm hofft auf mehr Durchschlagskraft, "um den Spielverlauf endlich auch auf unsere Seite zu ziehen". Er will seinen Plan durchziehen.
"Wir haben in der Vergangenheit oft unter Beweis gestellt, dass wir am Ende dafür belohnt werden, wenn wir unsere Verhaltensweisen konsequent auf den Platz bringen."
Abwehrchef Aleksandar Dragovic ist angeschlagen, sein Einsatz damit fraglich.