Salzburg soll die Trainer-Frage entschieden haben

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Dass Oscar Garcia den FC Red Bull Salzburg verlassen wird, ist klar. Französische Medien berichten, dass AS St. Etienne den Katalanen am Freitag als seinen neuen Cheftrainer präsentieren wird.

Nun scheint auch die Nachfolge bei Österreichs Double-Gewinner geregelt zu sein. Wie die "Krone" berichtet, haben sich Sportdirektor Christoph Freund und Geschäftsführer Stephan Reiter für Marco Rose als neuen Coach entschieden.

Bislang galt eigentlich Thomas Letsch, Trainer des FC Liefering, als Favorit.

VIDEO - Salzburg jubelt über das Double:

(Artikel wird unter dem Video fortgesetzt)


Letsch wäre der logische Nachfolge-Kandidat gewesen, betreute er die "Bullen" doch schon im Herbst 2015 nach der Trennung von Peter Zeidler interimistisch.

Youth-League als Karriere-Boost

Doch Rose hat sich in der vergangenen Saison einen Namen gemacht. Der 40-Jährige hat mit den Salzburger Talenten sensationell die UEFA Youth League gewonnen und als Akademie-Trainer auch die U18 souverän zum Meistertitel geführt.

Für den Deutschen wäre es nicht die erste Station als Cheftrainer, betreute er vor seinem Wechsel zu Red Bull doch die Kampfmannschaft von Lok Leipzig in der deutschen Regionalliga Nordost.

Dass sich Rose für diese Aufgabe bereit fühlt, steht außer Zweifel. "Ich habe ehrgeizige Ziele", erklärte er bereits Ende Februar im Interview mit LAOLA1 (Hier nachlesen!).

Das waren alle Salzburg-Trainer in der Ära Red Bull. LAOLA1 stellt die illustre Runde und ihre Bilanz vor:

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Kurt Jara (AUT) - 1. Juli 2005 bis 31. Mai 2006 - 38 Spiele, Punkteschnitt: 1,74, Titel: 0

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Der Tiroler musste nach nur einer (titellosen) Saison gehen - wegen angeblichen "Ungereimtheiten bei Spielertransfers". Drei Jahre später einigte man sich außergerichtlich.

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Giovanni Trapattoni (ITA) - 1. Juni 2006 bis 30. April 2008 - 87 Spiele, Punkteschnitt: 1,87, Titel: 1

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Der schillerndste Trainer der Red-Bull-Ära wurde auf Anhieb Meister, scheiterte in Donetsk knapp an der CL, musste aber auch das 0:7 gegen Rapid einstecken.

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Co Adriaanse (NED) - 1. Juli 2008 bis 15. Juni 2009 - 45 Spiele, Punkteschnitt: 1,98, Titel: 1

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Der Niederländer kam, sah, gewann die Meisterschaft - sein Vertrag wurde dennoch nicht verlängert. Marc Janko erzielte in dieser Saison 39 Bundesliga-Tore.

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Huub Stevens (NED) - 15. Juni 2009 bis 8. April 2011 - 94 Spiele, Punkteschnitt: 1,77, Titel: 1

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2010 gelang ihm und seiner Mannschaft mit Ach und Krach die erstmalige Titelverteidigung in der Red-Bull-Ära. Stevens war ein Jahr später der erste RB-Coach, der vor Saisonende gehen musste.

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Ricardo Moniz (NED) - 8. April 2011 bis 12. Juni 2012 - 65 Spiele, Punkteschnitt: 1,97, Titel: 2

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Nach dem verpassten Meistertitel 2011 holte er 2012 erstmals in der Red-Bull-Ära das Double - um wenig später zurückzutreten. Grund waren enorme Meinungsverschiedenheiten, die es mit der neuen medizinischen Abteilung gegeben hat.

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Roger Schmidt (GER) - 1. Juli 2012 bis 30. Juni 2014 - 99 Spiele, Punkteschnitt: 2,24, Titel: 2

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Nach zwei Blamagen (Düdelingen und Pasching) sowie einer titellosen Saison, schlug Salzburg unter Schmidt zurück: Double, Meisterschaft im März fixiert (Rekord), Achtelfinale in der Europa League. Dank Ausstiegsklausel ging es für den beliebten Trainer dann nach Leverkusen. 

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Adi Hütter (AUT) - 1. Juni 2014 bis 15. Juni 2015 - 54 Spiele, Punkteschnitt: 2,09, Titel: 2

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Holte wie seine beiden Vorgänger das Double, das allerdings bereits im ersten Jahr, verabschiedete sich dann freiwillig mit dem Satz: "Ich bin kein Ausbildungstrainer."

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Peter Zeidler (GER) - 22. Juni 2015 bis 3. Dezember 2015 - 25 Spiele, Punkteschnitt: 1,80, Titel: 0

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Der erste Trainer, der von der zweiten Mannschaft zur ersten aufrückte - ein Fehler. Nie wurde ein Chefbetreuer in der Red-Bull-Ära früher verabschiedet - nach der Hinrunde.

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Thomas Letsch (GER) - 3. Dezember 2015 bis 14. Dezember 2015 - 2 Spiele, Punkteschnitt: 2,00, Titel: 0 (interimistisch im Amt)

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Der Feuerwehrmann erledigte seinen Job mit einem 0:0 in Mattersburg und einem 2:0  zu Hause gegen Rapid.

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Oscar Garcia (ESP) - 28. Dezember 2015 bis 14. Juni 2017 - 73 Spiele, Punkteschnitt: 2,26, Titel: 4

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An den Titeln gemessen der erfolgreichste Trainer der Red-Bull-Ära: Vier Titel, Punkteschnitt 2,26 und die zweitbeste Red-Bull-Saison in der Bundesliga (81 Punkte) stehen zu Buche. Er folgte im Juni 2017 dem Ruf von St. Etienne.

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Marco Rose (GER) - 1. Juli 2017 bis 26. Mai 2019

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Nach dem Triumph mit der Salzburger U19 in der UEFA Youth League stieg er zum Cheftrainer auf und eilte von Erfolg zu Erfolg. In der ersten Saison wurde er mit dem Punkterekord von 83 Zählern Meister und führte das Team bis ins Halbfinale der Europa League, in seiner zweiten Saison ist gar das Double möglich.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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