Löst Neuzugang Pavlovic Rapids Stürmer-Sorgen?

 

Kann ER Rapids Stürmer-Sorgen lösen?

Joelinton ist weg, Giorgi Kvilitaia mit einem Knöchelbruch noch länger verletzt und weitere Stürmer-Verpflichtungen sind erst in der Pipeline und noch nicht endgültig fixiert.

Somit ist Neuzugang Andrija Pavlovic aktuell der einzig fitte Angreifer, der den Grün-Weißen zur Verfügung steht. Vom FC Kopenhagen gekommen, will der 24-jährige, großgewachsene Serbe bei Rapid durchstarten.

"Ich verspreche gar nichts! Ich bin ein Stürmer, jeder erwartet Tore von mir. Ich bin der Erste, der das von mir erwartet. Ich kann nur sagen, dass ich jedes Mal hundert Prozent geben werde, wenn ich rausgehe und dass ich mich voll reinhauen werde. Ich denke, dass ist die Art, wie jeder Spieler spielen sollte, der etwas Großes erreichen will."

Der Neuzugang scheint sich in Hütteldorf bereits pudelwohl zu fühlen, spricht in einwandfreiem Englisch zu den Medien und hat gleich am ersten Trainingstag mit Manuel Martic einen Ansprechpartner gefunden.

"Ich habe seit der Kindheit Englisch gelernt. Meine Mutter ist Lehrerin und wir hatten viel Unterricht darin. Wir mussten es lernen und ich bin wirklich dankbar dafür. In Dänemark haben auch alle Englisch gesprochen und ich habe Interviews auf Englisch gegeben. Das ist der Grund, warum es besser und besser wird."

Schlechte Erfahrungen, aber keine schlechte Zeit in Kopenhagen

Der 1,89-Meter-Mann strahlt und erledigt auch Medientermine professionell. Lieber würde er jedoch die ganze Zeit am Platz stehen, denn dies war in den vergangenen Monaten sehr selten der Fall.

Rapid schrieb in der Transferbestätigung von "vereinspolitischen Gründen", die dazu führten, dass Pavlovic und andere namhafte Teamkollegen nicht mehr eingesetzt und sogar in die zweite Mannschaft verbannt wurden. Interne Streitigkeiten waren verantwortlich, dass Pavlovic im Februar zuletzt für die Profis auflief.

Die Bundesliga-Klubs schwitzen wieder! Die besten Bilder aus der Vorbereitung auf die Saison 2018/19!

Bild 1 von 161 | © GEPA
Bild 2 von 161 | © GEPA
Bild 3 von 161 | © GEPA
Bild 4 von 161 | © GEPA
Bild 5 von 161 | © GEPA
Bild 6 von 161 | © GEPA
Bild 7 von 161 | © GEPA
Bild 8 von 161 | © GEPA
Bild 9 von 161 | © GEPA
Bild 10 von 161 | © GEPA
Bild 11 von 161 | © GEPA
Bild 12 von 161 | © GEPA

Austria

Bild 13 von 161 | © GEPA
Bild 14 von 161 | © GEPA
Bild 15 von 161 | © GEPA
Bild 16 von 161 | © GEPA
Bild 17 von 161 | © GEPA
Bild 18 von 161 | © GEPA
Bild 19 von 161 | © GEPA
Bild 20 von 161 | © GEPA
Bild 21 von 161 | © GEPA
Bild 22 von 161 | © GEPA
Bild 23 von 161 | © GEPA
Bild 24 von 161 | © GEPA
Bild 25 von 161 | © GEPA
Bild 26 von 161 | © GEPA
Bild 27 von 161 | © GEPA

Rapid

Bild 28 von 161 | © GEPA
Bild 29 von 161 | © GEPA
Bild 30 von 161 | © GEPA
Bild 31 von 161 | © GEPA
Bild 32 von 161 | © GEPA
Bild 33 von 161 | © GEPA
Bild 34 von 161 | © GEPA
Bild 35 von 161 | © GEPA
Bild 36 von 161 | © GEPA
Bild 37 von 161 | © GEPA
Bild 38 von 161 | © GEPA
Bild 39 von 161 | © GEPA
Bild 40 von 161 | © GEPA
Bild 41 von 161 | © GEPA
Bild 42 von 161 | © GEPA
Bild 43 von 161 | © GEPA
Bild 44 von 161 | © GEPA
Bild 45 von 161 | © GEPA
Bild 46 von 161 | © GEPA
Bild 47 von 161 | © GEPA
Bild 48 von 161 | © GEPA

LASK

Bild 49 von 161 | © GEPA
Bild 50 von 161 | © GEPA
Bild 51 von 161 | © GEPA
Bild 52 von 161 | © GEPA
Bild 53 von 161 | © GEPA
Bild 54 von 161 | © GEPA
Bild 55 von 161 | © GEPA
Bild 56 von 161 | © GEPA
Bild 57 von 161 | © GEPA
Bild 58 von 161 | © GEPA

Hartberg

Bild 59 von 161 | © GEPA
Bild 60 von 161 | © GEPA
Bild 61 von 161 | © GEPA
Bild 62 von 161 | © GEPA
Bild 63 von 161 | © GEPA
Bild 64 von 161 | © GEPA
Bild 65 von 161 | © GEPA
Bild 66 von 161 | © GEPA
Bild 67 von 161 | © GEPA
Bild 68 von 161 | © GEPA

SK Sturm Graz

Bild 69 von 161 | © GEPA
Bild 70 von 161 | © GEPA
Bild 71 von 161 | © GEPA
Bild 72 von 161 | © GEPA
Bild 73 von 161 | © GEPA
Bild 74 von 161 | © GEPA
Bild 75 von 161 | © GEPA
Bild 76 von 161 | © GEPA
Bild 77 von 161 | © GEPA
Bild 78 von 161 | © GEPA
Bild 79 von 161 | © GEPA
Bild 80 von 161 | © GEPA
Bild 81 von 161 | © GEPA
Bild 82 von 161 | © GEPA
Bild 83 von 161 | © GEPA
Bild 84 von 161 | © GEPA

Admira Wacker

Bild 85 von 161 | © GEPA
Bild 86 von 161 | © GEPA
Bild 87 von 161 | © GEPA
Bild 88 von 161 | © GEPA
Bild 89 von 161 | © GEPA
Bild 90 von 161 | © GEPA
Bild 91 von 161 | © GEPA
Bild 92 von 161 | © GEPA
Bild 93 von 161 | © GEPA
Bild 94 von 161 | © GEPA
Bild 95 von 161 | © GEPA
Bild 96 von 161 | © GEPA
Bild 97 von 161 | © GEPA
Bild 98 von 161 | © GEPA
Bild 99 von 161 | © GEPA
Bild 100 von 161 | © GEPA

Wolfsberger AC

Bild 101 von 161 | © GEPA
Bild 102 von 161 | © GEPA
Bild 103 von 161 | © GEPA
Bild 104 von 161 | © GEPA
Bild 105 von 161 | © GEPA
Bild 106 von 161 | © GEPA
Bild 107 von 161 | © GEPA
Bild 108 von 161 | © GEPA
Bild 109 von 161 | © GEPA
Bild 110 von 161 | © GEPA
Bild 111 von 161 | © GEPA
Bild 112 von 161 | © GEPA
Bild 113 von 161 | © GEPA
Bild 114 von 161 | © GEPA
Bild 115 von 161 | © GEPA
Bild 116 von 161 | © GEPA

SCR Altach

Bild 117 von 161 | © GEPA
Bild 118 von 161 | © GEPA
Bild 119 von 161 | © GEPA
Bild 120 von 161 | © GEPA
Bild 121 von 161 | © GEPA
Bild 122 von 161 | © GEPA
Bild 123 von 161 | © GEPA
Bild 124 von 161 | © GEPA
Bild 125 von 161 | © GEPA
Bild 126 von 161 | © GEPA
Bild 127 von 161 | © GEPA
Bild 128 von 161 | © GEPA

SV Mattersburg

Bild 129 von 161 | © GEPA
Bild 130 von 161 | © GEPA
Bild 131 von 161 | © GEPA
Bild 132 von 161 | © GEPA
Bild 133 von 161 | © GEPA
Bild 134 von 161 | © GEPA
Bild 135 von 161 | © GEPA
Bild 136 von 161 | © GEPA
Bild 137 von 161 | © GEPA
Bild 138 von 161 | © GEPA
Bild 139 von 161 | © GEPA
Bild 140 von 161 | © GEPA
Bild 141 von 161 | © GEPA
Bild 142 von 161 | © GEPA

FC Wacker Innsbruck

Bild 143 von 161 | © GEPA
Bild 144 von 161 | © GEPA
Bild 145 von 161 | © GEPA
Bild 146 von 161 | © GEPA
Bild 147 von 161 | © GEPA
Bild 148 von 161 | © GEPA
Bild 149 von 161 | © GEPA
Bild 150 von 161 | © GEPA
Bild 151 von 161 | © GEPA
Bild 152 von 161 | © GEPA
Bild 153 von 161 | © GEPA
Bild 154 von 161 | © GEPA
Bild 155 von 161 | © GEPA
Bild 156 von 161 | © GEPA
Bild 157 von 161 | © GEPA
Bild 158 von 161 | © GEPA
Bild 159 von 161 | © GEPA
Bild 160 von 161 | © GEPA
Bild 161 von 161 | © GEPA

Es folgten zwei Einsätze für die zweite Mannschaft, danach war Schluss. "Im Fußball geht es nicht immer nur ums Spielen, aber ich kann nichts Schlechtes über diese Zeit sagen. Ich hatte zwei schöne Jahre, habe eine Menge tolle Leute kennengelernt und es ist ein großer Klub. Ich habe in der Champions League gespielt, ich habe in der Europa League gespielt. Wenn du diese Dinge erreichst, kannst du nicht unglücklich sein."

"Ich habe keine Zweifel an mir"

Die genauen Hintergründe bleiben im Verborgenen. Viel wichtiger ist aus Rapid-Sicht die Frage, in welchem Fitnesszustand sich der Stürmer befindet und ob er nach der doch längeren Pflichtspielpause von Anfang an sein Potenzial ausschöpfen kann.

"Man verlernt Fußball nicht. Ich habe jetzt vielleicht zwei Monate nicht gespielt, das ist keine gute Sache. Aber ich fühle mich wirklich gut und zufrieden. Ich liebe Fußball und ich kann es nicht erwarten, auf dem Platz zu stehen und zu spielen. Ich habe keine Zweifel an mir. Das ist ein großer Klub und ich denke, wir können diese Saison Großes erreichen", schließt Pavlovic aus, noch Nachholbedarf zu haben.

Wie er sich in der Zwischenzeit fit hielt? Bis zum Saisonende bei Kopenhagen, danach in seiner Heimat in Belgrad mit individuellem Training. "Somit braucht man sich keine Sorgen über meine körperliche Verfassung machen."

Dadurch, dass der Wechsel und der Vertrag bis 2021 bereits Ende April offiziell wurde, blieb genug Zeit, sich auf die neue Herausforderung vorzubereiten.

"Wir haben den Deal früh abgeschlossen. Ich bin wirklich glücklich, dass es auf diese Art passiert ist. Ich habe in der Zwischenzeit meinen Kopf freibekommen und mich total auf den nächsten Schritt in meiner Karriere fokussieren können. Ich bin wirklich glücklich hier zu sein, so viel kann ich sagen. Ich habe den Klub ein paar Mal besucht, bevor ich unterschrieben habe. Ich habe schon alle getroffen und ich weiß, wie der Klub arbeitet. Ich schätze die Leute, die hier arbeiten, den Coach, den Staff und alle rundherum. Ich mag die Atmosphäre hier und die Philosophie."

Wiedersehen mit Fast-Nachbar Matic im Derby: Kampfansage an Austria

Auch über Erzrivale Austria Wien weiß der fünffache serbische Teamspieler bereits Bescheid. Wenn es zum Wiener Derby kommt, heißt es in Zukunft nicht nur Grün-Weiß gegen Violett, sondern auch Pavlovic gegen Ex-Kollege Uros Matic.

Der Ex-Sturm-Spieler und nunmehrige Austrianer wurde bei Kopenhagen so wie der Rapid-Stürmer zum Opfer der internen Ungereimtheiten und nahm ebenso Reißaus. Nun sind die beiden in Zukunft Rivalen bei den zwei größten Vereinen Wiens.

"Das ist schon ein bisschen verrückt! Wir haben dort beinahe zusammengewohnt. Ich habe jetzt aber seit zwei Monaten nicht mehr mit ihm geredet. Er ist ein wirklich netter Typ und ich bin froh, dass auch er einen neuen Platz gefunden hat", so Pavlovic, garniert mit einer Kampfansage in Richtung Stadtrivale: "Aber ich hoffe, wir werden die Austria jedes Mal schlagen."

Der neue Mann an vorderster Front bei den Hütteldorfern hatte viel Zeit, sich auf seinen neuen Verein vorzubereiten, außerdem beschäftigte er sich nicht das erste Mal mit Rapid. Schon 2016 gab es einen ersten Versuch, den Offensivspieler nach Wien zu lotsen, dieser war jedoch damals erfolglos.

"Ich denke, ich kann Rapid jetzt mehr geben als 2016"

Ex-Trainer Zoran Barisic wollte seinen Kader mit dem damals noch bei Cukuaricki spielenden Shootingstar aufpeppen, doch die Grün-Weißen konnten und wollten im Endeffekt nicht mit den von Kopenhagen gebotenen zwei Millionen Euro mithalten.

Pavlovic meint, dass es nun ohnehin der bessere Zeitpunkt für ihn sei, um bei Rapid gelandet zu sein. "Für mich ist es jetzt die richtige Zeit, um zu Rapid zu kommen, weil ich schon mehr Erfahrung habe als beim ersten Mal, als Rapid mich hierher holen wollte. Damals habe ich noch in der serbischen Liga gespielt und hatte noch nicht viel europäische Erfahrung. Jetzt hatte ich aber zwei Jahre auf hohem fußballerischen Level. Ich denke, ich kann dem Klub jetzt mehr geben als ich es damals hätte können."

2015/16 erzielte er in der höchsten serbischen Liga 18 Tore in 36 Spielen. In den darauffolgenden zwei Jahren in Dänemark ließ er 2016/17 elf Pflichtspieltore folgen, 2017/18 waren es 14.

Der Mann, der seine Treffsicherheit in der Vergangenheit also durchaus schon unter Beweis gestellt hat und welche Rapid dringendst benötigt. Doch was macht ihn aus? Trainer Goran Djuricin beschreibt ihn als "sehr interessanten Spieler, ein Linksfuß, der weiß, wo das Tor steht. Er ist ein sehr intelligenter Spieler."

Seine Stärken werden von Anfang an gefragt sein. Kann er aber auch Rapids Stürmer-Sorgen lösen? Versprechungen macht er wie betont keine, lieber will er die Leistungen auf dem Platz für sich sprechen lassen.

Textquelle: © LAOLA1.at

Kaderplanung: Das sind die Wunschspieler des SK Rapid

Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare