LASK: Hängt Pogatetz noch eine Saison dran?

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Der LASK bleibt nach dem 3:1 in St. Pölten (Spielbericht) auf Europa-League-Kurs und rangiert zumindest bis zum Ende des Wiener Derbys auf Rang 3.

Mit dem fünften Sieg in Folge (zuletzt gelang das 1997) und 24 Punkten im Frühjahr (1. in der Rückrunden-Tabelle) sowie 51 Zähler am Konto (noch nie so viele in der 3-Punkte-Ära) wächst die Brust der Linzer naturgemäß.

"Wir haben einen super Lauf und mit jedem Spiel wächst das Selbstvertrauen", sagt Routinier Emanuel Pogatetz, der sich im Laufe des Frühjahrs wieder zu einer Stammkraft entwickelt hat, bei "Sky".

Seine Chancen auf einen Verbleib über den Sommer hinaus haben sich dadurch gesteigert.

Pogatetz und LASK offen für Verlängerung

Nur zwei Verträge laufen nach dieser Saison aus, jener von Rene Gartler wird bekanntlich nicht verlängert, während Leihspieler Mergim Berisha nach Salzburg zurückkehren will, könnte Pogatetz bleiben.

"Das wird sich in den nächsten Wochen klären", sagt Pogatetz über die Zukunft, gibt sich aber offen für eine weitere Saison. "Es macht mir aktuell sehr viel Spaß und ich bin auch offen, noch ein Jahr dranzuhängen."

Ist das auch der LASK?

Trainer und Sportchef in Personalunion, Oliver Glasner: "Die Chancen stehen gut, auch weil er 100 Prozent für die Mannschaft gibt."

Der 43-Jährige lobt den 35-Jährigen: "Er ist bescheiden und jubelt fast am meisten, wenn wir treffen. Er lässt hier seine Karriere ausklingen, aber hat noch so eine Begeisterung für den Fußball, und das mit 60 Länderspielen am Buckel und einer jahrelangen Karriere im Ausland."

Zu wenige Trikots wegen Pogatetz?

Was "Mad Dog" auch nach Oberösterreich mitgemommen hat, ist die Anfälligkeit für Cuts - auch in St. Pölten musste der Steirer wieder zusammengeflickt werden.

"Ich habe immer schon drei Wechselleiberl mit, ich kann es mir auch nicht erklären, der Zweikampf war eigentlich nicht schlimm", so "Poga".

Glasner scherzt: "Wir haben schon Angst, dass wir zu wenig Dressen mithaben."

Der Schmäh läuft beim LASK, kein Wunder bei diesem Lauf. Routinier Pogatetz mahnt aber: "Wir müssen konzentriert bleiben."

Glasner war aber ohnehin mit der Leistung nicht zufrieden: "Wir haben uns schwergetan, schnell zu spielen. St. Pölten war gut organisiert, hat es uns schwer gemacht. Es waren drei schöne Tore, aber wir haben in der zweiten Hälfte zu viele Chancen zugelassen und auch zu viele Standards."

Kommendes Wochenende gastiert die Wiener Austria am Samstag in der Paschinger TGW-Arena.


Textquelle: © LAOLA1.at

LASK: Mit Plan am besten Weg in den Europacup

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