Hickersberger-Anekdote über Rapid-Ultras

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Ex-Rapid-Meistertrainer Josef Hickersberger lässt bei "Sky" aufhorchen.

Angesprochen auf den von Andreas Müller kritisierten Einfluss der Fanszene, insbesondere der Ultras, meint der Meistermacher von 2005: "Die Situation war damals bei mir genauso."

Eine Anekdote aus dieser Zeit hat der mittlerweile 69-Jährige parat: "Im Hochsommer sind die Ultras plötzlich am Trainingsplatz gestanden und wollten gegen die Kampfmannschaft spielen. Ich habe ihnen eine Hälfte überlassen, so war ich."

Zum Duell zwischen Profis und Fans kam es somit nicht, die Kampfmannschaft zog sich jedoch auf eine Platzhälfte zurück, um nicht für zu großen Unfrieden zu sorgen.

"Weiter will ich aber nicht erzählen", führt Hickersberger fort.

Durch seine Austria-Vergangenheit hatte es auch "Hicke" damals im grün-weißen Lager anfangs nicht einfach. Davon, dass das noch immer Auswirkungen auf Personal-Entscheidungen bei den Hütteldorfern hat, geht er aus. Mit dem Erfolg war das in seiner Zeit aber schon bald kein Thema mehr.

Trotzdem gestaltet sich die Trainersuche bei Rapid schwierig. Vereins-Ikonen mit grün-weißem Background wären Hickersbergers Favorit Andreas Herzog sowie Dietmar Kühbauer, auch Oliver Lederer wird immer wieder genannt.


Das sagten Spieler und Trainer nach Rapids 1:0 gegen Sturm:

Textquelle: © LAOLA1.at

Rapid: Josef Hickersberger spricht sich für Herzog aus

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