Fallmann tritt als St. Pöltens Trainer zurück

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Der zweite Trainerwechsel innerhalb eines Wochenendes in der österreichischen Bundesliga ist perfekt. Jochen Fallmann erklärt als Coach des SKN St. Pölten seinen Rücktritt.

Das hat der 38-Jährige laut Aussendung des Tabellen-Schlusslichts in einem Gespräch mit Generalmanager Andreas Blumauer und Sportdirektor Markus Schupp bekanntgegeben.

Der Niederösterreicher saß seit Ende Oktober 2016 auf der Trainerbank der "Wölfe", schaffte in der vergangenen Saison den Klassenerhalt, hat in der neuen Spielzeit aber erst einen Punkt mit seiner Mannschaft holen können.

Ein Nachfolger steht noch nicht fest.

VIDEO: Die Highlights von St. Pöltens Niederlage gegen Altach:

(Artikel wird unter dem Video fortgesetzt)


Fallmann kommt mit dieser Entscheidung mutmaßlich seiner Beurlaubung zuvor. Am Montag hätte ein Sponsoren-Gremium über seine Zukunft entscheiden sollen.

"Nicht möglich, in dieser Konstellation weiter zu arbeiten"

"Ich habe gestern und heute über die letzten Wochen viel nachgedacht und einige Gespräche geführt. Es ist mir schwer gefallen, aber ich bin zum Entschluss gekommen, dass es das Beste ist, den Platz als Cheftrainer des SKN ,frei‘ zu machen, obwohl ich spüre, dass Mannschaft, Trainer- und Betreuerteam, Fans sowie die strategischen Partner zu mir und meiner Arbeit stehen und diese respektieren und honorieren. Trotzdem ist es mir leider nicht möglich, auch durch die wochenlangen Diskussionen in der Öffentlichkeit um meine Person, in dieser Konstellation weiter zu arbeiten", so Fallmann.

Sportdirektor Schupp erklärt: "Ich hatte mit Jochen ein ausführliches Gespräch, in dem ich ihm meinen Dank und Anerkennung für seine Arbeit ausgesprochen habe. Er hat bis zum Schluss engagiert und akribisch mit dem Team gearbeitet und alles versucht, um die sportliche Wende zu schaffen. Wir werden nun intensiv einen geeigneten Nachfolger suchen, den wir möglichst zeitnah präsentieren wollen."

Generalmanager Blumauer sagt: "Ich habe große Achtung vor der Entscheidung von Jochen. Er hat viel für den Verein geleistet, vor allem in der letzten Saison, als er in schwierigen Zeiten den Klassenerhalt geschafft hat. Das werden ihm die Fans nicht so schnell vergessen."

Textquelle: © LAOLA1.at

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