Die neuen Gesichter des SK Sturm

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"Es ist schön. Jeden Tag steht man auf und lernt neue Gesichter kennen!"

Sturm-Trainer Heiko Vogel hatte beim Saison-Auftakt-Event der Bundesliga in Wien die Lacher auf seiner Seite, als er nach dem turbulenten Transfer-Sommer gefragt wurde.

Sein Fokus gilt aber längst nicht mehr etwa den nach Wien abgewanderten Jeggos, Potzmanns und Alars, sondern seinen verbliebenen sowie neuen Spielern, die aus Österreich, aber auch aus dem Ausland kamen.

Bei LAOLA1 spricht der 42-jährige Deutsche über sechs seiner neuen Spieler, die erstmals das Sturm-Trikot tragen.

FILIPE FERREIRA

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27 Jahre, Portugal, Linksverteidiger, ablösefrei, Vertrag bis 2020, letzter Verein: Pacos Ferreira

Der Portugiese ist erst seit kurzem (3. Juli) ein "Blacky", bringt aber Erfahrung mit und kann auf 112 Einsätze in der höchsten portugiesischen Liga zurückblicken. Die meisten absolvierte Ferreira für Belenenses aus seiner Heimatstadt Lissabon.

Vogel: "Er hat eine ausgedehnte Sommerpause hinter sich, ist noch nicht so lange bei uns dabei, aber mit ihm ist ein sehr erfahrener und dynamischer Spieler zu uns gestoßen. Er wird unsere linke Seite sicher beleben. Was ich an ihm schätze, bereits in den Videos gesehen habe und er nun auch schon in den Trainingseinheiten gezeigt hat, ist seine Zielstrebigkeit, die uns vergangene Saison vielleicht etwas abging. Er sucht den schnellen Weg zum Tor."

MARKUS LACKNER

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27 Jahre, Österreich, defensives Mittelfeld, ablösefrei, Vertrag bis 2021, letzter Verein: Admira

Bereits im März wurde der Wechsel von Lackner innerhalb der Bundesliga bekannt. Bis auf zwei Leih-Saisonen bei der Vienna und in Horn spielte der "Sechser" stets für die Mannschaften der Admira. 132 Einsätze im Oberhaus stehen zu Buche.

Vogel: "Lacki hinterließ von Beginn weg den Eindruck, als hätte er schon vergangene Saison bei uns gespielt. Er hatte keine Anlaufschwierigkeiten, ist sehr spielintelligent, ein absoluter Profi und jemand, der uns punkto Mentalität und Charakter sicherlich nach vorne bringen wird."

RAPHAEL OBERMAIR

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22 Jahre, Deutschland, rechtes Mittelfeld, Vertrag bis 2020, ablösefrei, letzter Verein: Bayern München II

23 Spiele machte Obermair unter Heiko Vogel, als der einst noch Trainer der Bayern-Amateure war. Und schon da zeigte sich, wie flexibel ihn der Trainer einsetzen konnte. Von Linksverteidiger bis Rechtsaußen spielte Obermair damals alles - zumeist aber Letzteres.

Vogel: "Ich kenne ihn und weiß, was er kann. Wir haben mit Marvin Potzmann einen Spieler verloren, der sehr variabel einsetzbar ist, technisch stark und schnell. Ein ähnliches Profil hat Rapha Obermair, von dem her lag die Verpflichtung sehr nahe und Stand jetzt macht er seinen Job sehr gut."



LUKAS GROZUREK

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26 Jahre, Österreich, Linksaußen, Vertrag bis 2021, Ablöse unbekannt, letzter Verein: Admira

Der Wechsel zog sich ob Vertragsstreitigkeiten, aber letztlich durfte Grozurek von der Admira nach Graz wechseln, wo der frühere Rapidler ähnlich einschlagen soll wie Thorsten Röcher vor einem Jahr. Bilanz bislang: 156 Bundesliga-Spiele, 19 Tore, 13 Assists.

Vogel: "Röchi ist ein hervorragender Spieler, der bei mir immer gespielt hat, Grozu hat Fähigkeiten, das genauso zu erreichen. Er hat alles, was ein Fußballer braucht. Er ist groß, er ist unfassbar beweglich, ein sehr guter Fußballer und - wenn er seine Leistungen bringt - ist er mit Sicherheit ein Kandidat dafür, gesetzt zu sein und an die Nationalmannschaft hinzuschnuppern."

MARKUS PINK

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27 Jahre, Österreich, Stürmer, Vertrag bis 2020, ablösefrei, letzter Verein: Mattersburg

Auf einen Röcher-Effekt der anderen Art hofft Sturm freilich auch bei Markus Pink. Sturm holte Röcher 2017 zum Nulltarif aus Mattersburg und verkaufte ihn 2018 für kolportierte 1,25 Mio. Euro nach Ingolstadt. Pinks Bundesliga-Bilanz: 102 Spiele, 16 Tore.

Vogel: "Pinki haben wir bewusst als zweite Sturmspitze im Zentrum geholt. Er ist ein sehr robuster Spieler und gibt uns von daher vorne ein ganz anderes Element. Er ergänzt sich gut mit seinem Partner. Ich spiele gerne mit zwei Spielern im Angriff."

PHILIPP HOSINER

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29 Jahre, Österreich, Stürmer, Vertrag bis 2021, kolportierte Ablöse: 300.000 Euro, letzter Verein: Union Berlin

Auf Deni Alar folgt "Ho-Ho-Hosiner". Die Qualitäten des Angreifers sind hinlänglich bekannt, holte der Ex-Köln-Spieler doch 2013 nicht nur mit der Wiener Austria den Meistertitel, sondern auch den Titel des Torschützenkönigs mit 32 Treffern.

Vogel: "Deswegen haben wir ihn auch verpflichtet. Hosi braucht wenig Anlauf, hat sich sofort integriert und zeigt sich sehr kommunikativ, ist auch sehr präsent. Mir ist bereits jetzt vollständig klar, warum er in Österreich Torschützenkönig wurde. Ich bin froh, dass uns dieser Transfer in so kurzer Zeit geglückt ist."


Ganz in blau: Das ist das neue Trikot von Sensations-Aufsteiger TSV Hartberg.

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Der SKN St. Pölten läuft in gelb mit blauen Akzenten auf.

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Der SV Mattersburg bleibt beim traditionellen grün-weiß gestreiften Design.

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Der SK Sturm setzt auswärts auf weiß mit einem schwarzen Streifen in der Mitte.

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Und ein schwarzes Trikot mit einem grauen Streifen wird in zuhause getragen.

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Bei Rapid ändert sich in puncto Trikot, dass das bisherige weiß-grüne Auswärtstrikot das Heimtrikot werden soll.

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..., während das bisherige grüne Trikot durch ein am Donnerstag neu präsentiertes Dress ersetzt wird.

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Auch in Altach vertraute Farben: weiß und schwarz dominieren das Heimdress.

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Auswärts wird in rot gespielt.

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Ganz in weiß tritt der WAC künftig seine Heimspiele an.

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Bei Meister Red Bull Salzburg dominieren die Klubfarben rot und weiß das Heimtrikot.

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Auswärts wird es etwas ausgefallener mit den Farben blau, rot, weiß und gelb.

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Ganz traditionell ist der LASK unterwegs: schwarz-weiß heim und auswärts sowie rot-schwarz als Ausweichtrikot.

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Bei der Austria sticht ein neuer Brustsponsor ins Auge.

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Auswärts spielen die Veilchen in weiß, die Torhüter werden zum Pink Panther.

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Die Admira tritt zuhause wie gewohnt in rot an.

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Auswärts stehen ein schwarzes und ein weißes Trikot zur Verfügung.

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Aufsteiger Wacker Innsbruck kommt gestreift in den Klubfarben grün und schwarz auf den Rasen.

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Auswärts dominiert weiß das Trikot der Tiroler.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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